Artur Zmijewski wird Kurator der Berlin Biennale

23. September 2010, 18:41

Polnischer Videokünstler als Nachfolger von Kathrin Rhomberg

Berlin - Artur Zmijewski, 44, ist zum Kurator für die nächste Berlin Biennale berufen worden. Der polnische Videokünstler arbeitet vor allem mit den Stilmitteln Film, Fotografie und Aktionskunst, 2005 vertrat er Polen auf der Kunstbiennale in Venedig, in Deutschland nahm er 2007 an der documenta in Kassel teil.

  • MEHR ZUM THEMA
  • Berlin:Um 59 € hin & retour – www.austrian.com

Die nächste Berlin-Biennale findet im Frühjahr 2012 statt, wie das KW Institute for Contemporary Art als Organisator am Donnerstag mitteilte. Sie wird von der Kulturstiftung des Bundes mit 2,5 Millionen Euro als "kulturelle Spitzeneinrichtung" gefördert. Das alle zwei Jahre stattfindende Festival gilt als wichtigste Veranstaltung für internationale zeitgenössische Kunst in Berlin.

Die Entscheidung zur Berufung Zmijewskis hat ein Expertenkomitee getroffen. Der 1966 in Warschau geborene Künstler studierte von 1990 bis 1995 in der Bildhauerklasse von Professor Grzegorz Kowalski an der Warschauer Kunstakademie, 1999 an der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam. Wiederkehrende Themen in seinem Werk sind das Verhältnis von Kunst und Politik sowie die Auseinandersetzung mit Behinderungen.

Bisherige Kuratoren der Berlin Biennale waren unter anderem Klaus Biesenbach, Saskia Bos, Ute Meta Bauer, Maurizio Cattelan und zuletzt die Österreicherin Kathrin Rhomberg. (APA/dpa)

 

weitersagen:
drucken
Kommentar posten
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von User und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.