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Eine Berührung der Wirklichkeit 


Zum 15. Mal lädt das HangART-7 Kunstprogramm zu einer Ausstellung mit Werken zeitgenössischer Kunst in den Hangar-7. Von 20. Februar bis 14. April 2010 ist das Land Österreich im Fokus.
„Nach vielen (auch exotischen) Ländern schauen wir nun wieder zu Hause nach, wie sich die Kunst entwickelt hat, wer gerade die Akademie verlassen hat oder noch dort studiert, was die Professoren an den Kunstuniversitäten vermitteln und was jene Talente tun, die eine akademische Lehre und ihre Reglements eher meiden“, sagt Kuratorin Lioba Reddeker.
Gezeigt werden Arbeiten von: Markus Bacher (*1983, Kitzbühel), Uwe John Bardach (*1974, Amstetten), Alfredo Barsuglia (*1980, Graz), Karine Fauchard (*1976, Meudon La Forêt, FR), Natia Kalandadze (*1972, Tiflis, GE), Iris Kohlweiss (*1979, Wolfsberg), Robert Muntean (*1982, Leoben), Ingrid Pröller (*1970, Schärding), Kevin A. Rausch (*1980, Wolfsberg).

‘Mal was Deutsches im Hangar-7 

‘Mal was Deutsches zeigt von 19. September bis 11. November 2009 zehn neue Positionen zeitgenössischer Kunst aus Deutschland im Salzburger Hangar-7.

Elke Graalfs
„Wer an zeitgenössische Malerei aus Deutschland denkt, denkt meist an den Boom der Leipziger Schule.  Wir betreten mit ‘Mal was Deutsches ein anderes Terrain und zeigen bewusst ganz junge Positionen und damit auch weniger bekannte Strömungen“, so Kuratorin Lioba Reddeker, die in den vergangenen Monaten intensive Recherchen im Nachbarland betrieb.
Gezeigt werden Arbeiten von:  Gregor Gaida (*1975), Elke Graalfs (*1966), Nikola Irmer (*1970), Franziska Klotz (*1979), Gerit Koglin (*1974), Anna Krammig (*1981), Irma Markulin (*1982), Sibylle Springer (*1975), Johannes Vetter (*1979) und Nadine Wölk (*1979).

HangART-7 zeigt UNA FORZA DEL PASSATO 

waescheleine-2-13mpDer Hangar-7 unternimmt mit der Schau UNA FORZA DEL PASSATO zum ersten Mal einen Streifzug durch die aktuelle italienische Kunstszene. Ausgehend von der Kunst- und Designmetropole Mailand erkundet die Ausstellung anhand von acht neuen künstlerischen Positionen zeitgenössische Zugänge zu Malerei und Zeichnung von Sizilien bis Südtirol.

Der Titel der Ausstellung ist ein lyrisches Zitat des Schriftstellers und Filmemachers Pier Paolo Pasolini. Malerei als „forza del passato“ (Kraft der Vergangenheit) beschwört den Mythos der Unsterblichkeit dieser Kunstform, die einem ständigen Wandel unterlegen ist. Dieser Wandel vollzieht sich in einem dialektischen Prozess, der sich durch neue Techniken, Motive, Themen und Künstlerpersönlichkeiten auf der einen Seite und durch den Rückgriff auf das Alte auf der anderen Seite manifestiert. Diese Gegensätze charakterisieren das zeitgenössische Kunstschaffen Italiens, wo Nord auf Süd, Industrie auf Ländlichkeit, Design auf Kitsch, Tradition auf den letzten Schrei trifft.

Ungewöhnliche Einblicke in eine fantastische Landschaft und alte Mythen etwa lässt der Mailänder Alessandro Ceresoli (*1975) auf seinen tiefschwarz grundierten Arbeiten zu. Gabriele Arruzzo (*1976) erschafft bunte und comichafte Szenen, mischt darin Archaisches mit Zeitgeist.
Valentina D’Amaros (*1966) teilweise monotone Landschaften sind anti-narrativ. Sie orientieren sich aber an der realen Natur, beschwören Bäume, Wiesen und Sträucher als stumme Zeugen eines Geschehens, sind zeitlos. Anders konstruiert Francesco De Grandi (*1968) aus Palermo seine Landschaften, die ins Fantastische gehen, als malerische Studien, die Licht und Raum erforschen.
Alt sind die Motive Francesco Laurettas (*1964), der aus Sizilien stammt und in Florenz lebt und arbeitet: Menschenaufläufe in alten Straßenzügen, Prozessionen, entrückte Engel.
Aus der intensiven Beschäftigung mit Orten und Menschen entstehen die komplexen Arbeiten des Künstlers Pietro Ruffo (*1978) aus Rom. Ruffo verbindet in seinen Zeichnungen Motive alter Kunst mit Darstellungen realer Verhältnisse, etwa aus dem Leben von Insassen einer psychiatrischen Anstalt.
Sibylle Trafoier (*1977) erfindet in ihren Porträts den Körper neu, psychologisiert ihn, wenngleich auch ihre Malerei die Schwere der Vergänglichkeit zutiefst einfängt.
Francesca Pizzo (*1981) aus Bologna reduziert in ihren Porträts den Farbton und thematisiert nur eine Eigenschaft ihrer Protagonisten, die sie anhand eines Symbols hervorhebt.

Art Critics Award 2008 verliehen von Kunstwerft und basis wien 

ACA 2008Der Verein Kunstwerft und die basis wien verleihen heuer zum zweiten Mal den Art Critics Award, eine Auszeichnung für Kunstkritik in Österreich. Im Mittelpunkt steht dabei die Verleihung eines Geldpreises an eine/n einzelne/n KunstkritikerIn, die/der sich durch hervorragende Leistungen auf ihrem/seinem Gebiet ausgewiesen hat. [more]

LA Potential: Los Angeles as a hotspot for young art in Hangar-7