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tresor 002-06. Abstract Papers

Einladung: tresor 002-06. Abstract Papers. 2006

27.03.2006 - 01.05.2006

Bank Austria Kunstforum, Wien / Österreich

Ausstellungsspace für junge Kunst

Die Abstraktion ist eine der essenziellen Errungenschaften der Moderne. Sie lieferte Anlass, bis an die Grenzen des Bildhaften, bis zur Negation der Malerei, zu gehen. Ad Reinhardt etwa malte in den 1960er Jahren seine Black Paintings. Trotzdem hat die abstrakte Malerei und Zeichnung bis heute nicht an Spannung und Relevanz verloren. Stets sind eindrucksvolle Bilder nach dem »letzen Bild« entstanden. Das abstrakte Tafelbild gilt als wichtiges Medium für malerische und zeichnerische Fragestellungen, konzeptionelle Statements, koloristische oder prozessuale Experimente mit den Materialien....

Die hier ausgewählten Werkbeispiele bilden ein weites Spektrum ungegenständlicher Gegenwartskunst in Österreich. Die Ausrichtungen sind etwa expressiv gestisch, malerisch monochrom oder zeichnerisch konstruktiv. Die Bilder zeigen meditativ anmutende Farbfelder, grafisch skripturale Strukturen, Zeichnungen, die an Architekturskizzen erinnern, konstruktiv geometrische Formen oder landschaftlich anmutende Illusionen.
Ihnen gemein ist der Bildträger Papier. Papier fungiert hier nicht als Ort für Skizzen und Entwürfe, sondern als ein zur Leinwand gleichberechtigtes Mittel. Hier entstehen eigenständige und spannende Bildlösungen. Die oft großformatigen Arbeiten unterstreichen zusätzlich die Bedeutung dieses Mediums.
Die mehrere Generationen umfassende Schau verdeutlicht die Aktualität des abstrakten Bildes in der Kunst. Martha Jungwirth hat sich nach ihrer figurativen Phase im Kontext der »Wirklichkeiten« seit den 1980er Jahren verstärkt der ungegenständlichen Malerei gewidmet. Herbert Brandl und Walter Vopava zählen zu den führenden Proponenten einer malerischen Abstraktion, die Mitte der 1980er Jahre eingeleitet wurde und sich als eine internationale Bildsprache – der »Neuen Abstraktion« – etablieren konnte. In den 1990er Jahren haben Maler und Zeichner wie Lorenz Estermann, Suse Krawagna oder Manfred Schluderbacher das Projekt Abstraktion weitergeführt. Gabriele Chiari ist die jüngste Vertreterin in der Ausstellung, die sich auf konzeptionelle Weise mit diesem Thema auseinandersetzt.
(Presseinformation: Kunstforum Wien)

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