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Gmundner Symposien für konkrete Kunst. Eine Dokumentation 1990-2008

04.12.2008 - 11.01.2009

Landesgalerie Linz am Oberösterreichischen Landesmuseum, Linz / Österreich

Die Landesgalerie Linz liefert mit der Ausstellung eine spezielle Dokumentation der GMUNDNER SYMPOSIEN FÜR KONKRETE KUNST . Dieser Name wurde 1990 eingeführt. Er benennt ein Veranstaltungsformat, das sich seither mit jeder Projektrealisierung kontinuierlich weiterentwickelte und heute auch nicht mehr zwingend mit einer Umsetzung bzw. Abhaltung in Gmunden verbunden sein muss. Vielmehr etablierte sich das GMUNDNER SYMPOSION FÜR KONKRETE KUNST als „Marke“ für eine institutionelle Bearbeitung der konkreten Kunst.... Die internationale Rezeption weist dabei der Gmundner Veranstaltung eine europäische Themenführung zu. Die GMUNDNER SYMPOSIEN FÜR KONKRETE KUNST sind eine Idee von Josef Linschinger. Er konzipierte und organisierte bislang 20 Veranstaltungen mit knapp 600 KünstlerInnen, rund 100 Vortragenden und 20 Publikationen.
Ausschlaggebend für den heutigen Stellenwert der österreichischen Initiative sind verschiedene Gründe: Neben dem selbst gestellten Qualitätsanspruch, der Kontinuität der Veranstaltungsdurchführung und konsequenten Vorlage von Symposionsberichten zählt dazu vor allem das grundsätzliche Selbstverständnis, die konkrete Kunst in ihrer historischen Dimension zu begreifen und im Kontext der Gegenwartskunst zu denken.
Weitere Gründe sind das Bewusstsein um die vielfältigsten und wechselseitigen Referenzbeziehungen der konkreten Kunst zur Literatur und zur Musik sowie die Offenheit gegenüber dem Spektrum an möglichen gattungsmäßigen und medialen Zuordnungen der konkreten Kunst.
Die Landesgalerie Linz reagiert auf das Gesamtprojekt mit der Herausgabe eines Indexbandes: Er liefert eine Vorstellung vom großen Umfang des durch das Symposium gebildeten Netzwerks der konkreten Kunst in Europa und versucht gleichzeitig das Gesamtmaterial der bisherigen Kolloquien, Vorträge, Ausstellungen und Publikationen leichter erschließbar werden zu lassen.

Der Indexband steht dabei auch im Zentrum einer von Thomas Feichtner konzipierten Ausstellungsinstallation im Gotischen Zimmer der Landesgalerie.

[Quelle: http://www.landesgalerie.at/]

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last modified at 17.12.2008


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