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Christian Egger. Entering the age of looky: (Teenage prayers, a.m. routines.....) YOU put the US in precariousness

Einladung: Christian Egger. Entering the age of looky: (Teenage prayers, a.m. routines.....) YOU put

23.09.2011 - 22.10.2011

GALERIE GRAZY, Graz / Österreich (venue)
WERKSTADT GRAZ, Graz / Österreich

Ich kann leider nicht genau sagen, was "Entering the age of looky: (Teenage prayers, a.m. routines...) YOU put the US in precariousness." bedeutet, aber ich glaube der Grund warum ich mir diese Ausstellung, öfter als jede andere während des diesjährigen Steirischen Herbstes angesehen habe ist, dass Eggers Witze dann am besten wirken, wenn es sich in seiner Kunst um Unsicherheit, Furcht dreht, einer Furcht, die die Gegenwart in die Zukunft trägt. Man sieht Zeit vergehen, man betrachtet vergangene Zeit und man kann dabei ein seltsames Bekenntnis zur Kunst entdecken.... Als "Entering the age of looky: (Teenage prayers, a.m. routines...) YOU put the US in precariousness." 2011 realisiert werden konnte, war es bereits ein Quell des Staunens, welches die Möglichkeiten der Schönheit und Selbstbeobachtung in Skulpturen oder Spiegeln so lebendig hielt, dass egal welche Arbeit Egger zeigen wollte, weniger eine Ausstellung als eine Strasse dabei herauskommen würde, eine Strasse raus oder eine Strasse zurück... Eggers Erklärung dafür ist, dass nichts was es zu verstehen lohnt, sich selbst erklärt - er kann es nicht erklären, warum er was zeigt und er wettet Sie können es auch nicht----und dass dieser Mangel an Klarheit, obwohl fatal am Markt, nichtsdestotrotz das Gespräch am Laufen hält, so lange seine Rückschlüsse so gut sind wie jene von John Dewey, der sich auch nie darum kümmerte, ob wir entweder wissen wonach wir suchen oder nicht.... Zeit vergeht, der Inhalt von "Entering the age of looky: (Teenage prayers, a.m. routines...) YOU put the US in precariousness." sind die letzten 5 Jahre als eine einzige Belanglosigkeit, die den Künstler auf das nächste Jahr vorbereitet, sollte es denn eines geben. In anderen Worten, meine Lieblingsausstellung des Jahres 2011, datiert aus einem Jahr, das es kaum gibt. Es ist eine Abwesenheit, eine Verschwendung vergangener Zeit und es spielt der Zeit einen üblen Trick: sich "Entering the age of looky: (Teenage prayers, a.m. routines...) YOU put the US in precariousness." zukünftig in 10 oder 20 Jahren vorzustellen, bedeutet kaum einen Unterschied, sich "Entering the age of looky: (Teenage prayers, a.m. routines...) YOU put the US in precariousness." bereits wieder im nächsten Jahr vorzustellen, wo es genauso abwechselnd auf gleichem Level unmittelbare Fragmente der Realität dem Auge zugänglich macht, Fragmente die vergangen, fern oder zukünftig oder insgesamt phantastisch scheinen. Es ist ein verbreiteter Irrtum solcher Texte Unmittelbarkeit mit Gegenständlichkeit zu verwechseln und dabei jene philosophische Binsenweisheit zu missachten, dass die unmittelbarsten Empfindungen auch die abstraktesten sind.

[Pressetext]

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last modified at 25.05.2012


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