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connected. Jolanda Richter und JUNO

Einladung: connected. Jolanda Richter und JUNO. 2012

27.08.2012

brick-5, 1150, Wien / Österreich

Jolanda Richter wurde 1971 in Holland geboren, wuchs in Wien auf und beschäftigte sich schon sehr früh mit Musik und Malerei. Mit siebzehn Jahren studierte sie bereits Violoncello an der 'Universität f. Musik und darstellende Kunst' in Wien. Ihrer wahren Leidenschaft folgend, widmete sie aber im Laufe der Zeit ihr künstlerisches Wirken der Malerei. Sie studierte an der 'Universität für angewandte Kunst Wien', Malerei und Grafik und schloss 1999 ihr Studium erfolgreich ab. Mit ihren ungewöhnlichen Bildern zeichnete sich rasch Erfolg und ein breites Echo auf ihr Schaffen ab.... Internationale Auszeichnungen und erste Preise folgten. Unzählige Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen führten sie durch Europa und USA. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Niederösterreich, Österreich.

Sie ist eine der profilierten figuralen Malerinnen in Österreich. Ihre auffallende Kapazität liegt in der überzeugenden Präsenz der menschlichen Gestalt in raffiniert konstruierten magisch irrealen Dispositiven von Raum und Zeit und einer sehr persönlichen psychologischen Koloristik.

Prof. Gotthard Fellerer schreibt zu ihrer Arbeit: "Sie berichtet über ihre Kindheit, seelische Narben, Ängste, aber auch über Wünsche, Träume und Hoffnungen. Quellpunkt sind ihr jedoch nicht zugefallene Träume aus Tagesresten, sondern das Zulassen des Nachtbewusstseins, also affektive Reflexionen ohne Endgültigkeiten. Man könnte ihre Arbeiten als katathyme, imaginativ autochthone Schöpfungen bezeichnen, die unabhängig vom gängigen Markttrend existieren."

Erstmals in Wien und exklusiv im Brick 5 zu sehen sind die Arbeiten der in Hamburg lebenden Künstlerin Nicole Tiesmeier alias JUNO.

Zu den weiblichen Skulpturen wurde Nicole Tiesmeier durch ihren Sohn Noah (4) inspiriert, als der noch gar nicht geboren war. Ihren schwangeren Bauch wollte sie in Gips verewigen: "Das Ergebnis war furchtbar." Also hat sich Juno mit der Technik befasst und die Grundlagen dafür gelernt. Mit großem Erfolg ganz offenbar, wie ihre Frauentorsi zeigen.

Ihre blütenweissen weiblichen Gipsskulpturen suggerieren Reinheit und Unschuld... auf den ersten Blick. Sie haben allerdings mit klassischen Skulpturen nur diese Unnahbarkeit gemein, sie sind Ab- bilder moderner und starker Frauen. Körperschnitte nennt sie diesen Zyklus, wie seziert wirken die makellosen weiblichen Torsi. Wie zuletzt im bayrischen Eichstätt bildet das Triptychon der drei gekreuzigten JesusInnen das Zentrum ihrer Kunstwerke. Es erregte grosses Aufsehen in der bayrischen Bischofsstadt und erntete ein sehr positives Presseecho.

[Quelle: www.brick-5.at]

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