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Frozen Frames - Lost - Men and Trees

Einladung: Frozen Frames - Lost - Men and Trees. 2014

08.03.2014 - 05.04.2014

kunstraumarcade, Raum für aktuelle Kunst, Mödling / Österreich

Den Bildserien gemeinsam ist der Moment des flüchtigen Verweilens, des Augenblicks, der subjektiv gesehen eine Fülle weiterer Assoziationsketten auslösen kann, zeitlich und räumlich kaum eingrenzbar. Der monochrome Farbcharakter mündet in atmosphärische Verdichtungen, die durch gezielte Lichtführung verursacht sind. In allen Serien wird sehr stark die Intimität der Objekte oder Figuren in ihrer unterschiedlich ausgeprägten Beziehung zueinander und ihrer Wechselwirkung in Hinblick auf ihren jeweiligen Erscheinungsraum verdeutlicht....

In der Werkgruppe „Frozen Frames“ werden vertikal collagierte Bildvorlagen durch Verlängerung der Bildebene in einen irrational wirkenden Illusionsraum verwandelt. Aus der Bewegung heraus, entspricht die Bildwerdung einer Art Erstarrung und ist einem Kristallisationsprozess gleichzusetzen. Als solcher sublimiert er zusammenhängende Bewegungsphasen in ihrer räumlichen und zeitlichen Ausdehnung in ein einziges Abbild – eines eingefrorenen Frames.
Während in „Frozen Frames“, die Figur sich als Hauptbildträger darstellt, erscheint in „Men And Trees“ ihre Dominanz weniger augenscheinlich, die Roboter wirken nicht immer bildimminent, trotzdem nie zufällig, sie stehen vielmehr als Synonym für eine fremdbestimmte funktionierende aber gleichzeitig isolierte Menschheit, in der das Individuum durch gleichgeschaltete Wesen ersetzbar wird.

In der Bildfolge „Lost“ tauchen unterschiedlichste Bildmotive in eine fiktive, stark illusionistische Landschaftsdarstellung ein, in die der Betrachter durch die extreme Froschperspektive einzelner Objekte regelrecht mit hinein gezogen wird. Jene stark verfremdeten Objekte im Bildvordergrund, die sich erst bei näherer Betrachtung als landwirtschaftliche Spielgeräte und Spieltraktoren herausstellen, bilden den Hauptstrang der unterschiedlichen Bildkompositionen. Während der Bildvordergrund meist in monochromen dunklen Farbtönen gehalten ist, kontrastiert der Landschaftshimmel als regelrechte Lichterscheinung.
Konsequentes zyklisches Arbeiten sowie relativ strenge kompositorische Konzepte runden die formalen Gemeinsamkeiten ab.

[Quelle: Einladung]

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last modified at 07.03.2014


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