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Hubert Schmalix

30.08.2014 - 04.10.2014

Galerie 422, Margund Lössl, Gmunden / Österreich

Gemeinsam mit Künstlern wie Alois Mosbacher, Siegfried Anzinger oder Herbert Brandl galt und gilt Hubert Schmalix als wichtiger Exponent der sogenannten "Neuen Malerei", die auch mit Adjektiven wie „wild" oder „heftig" versehen wurde. Er arbeitet mit Rückgriffen auf die klassische Kunstgeschichte und die Kunst der Moderne. Sein Interesse fokussiert sich auf die Beschäftigung mit der gegenständlichen Welt und dem menschlichen Abbild. Dominierte in den 1980er Jahren noch die expressive Gestik, so wurde diese Anfang der 1990er Jahre von einem strengen, architektonischen Bildaufbau abgelöst....
1984 reiste Schmalix zunächst auf die Philippinen, dann in die USA und übersiedelte 1987 nach Los Angeles. 1986/87 lehrte er an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien, seit 1997 hat er eine Professur an der Wiener Akademie der bildenden Künste inne. Zudem war Schmalix mehrfach an der UC Los Angeles als Visiting Professor tätig. 1993 nahm der Maler erneut an der Biennale in Venedig teil, 1998 erhielt er den Preis der Stadt Wien für bildende Kunst. 2008 verhüllte er den Wiener Ringturm mit einem Blumenstillleben. Schmalix hat mehrere große Freskenzyklen in Salzburg geschaffen und ist mit seinen Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen international vertreten.

In der Ausstellung in den Galerieräumlichkeiten sind Arbeiten auf Papier und auf Leinwand aus den letzten Jahren zu sehen. Die gegenständlichen, farblich expressiven Bilder eröffnen dem Betrachter den Blick auf Landschaften, urbane architektonisch aufgebaute Gegenden, Blumenmotive und Frauenakte. Die menschenleeren bergigen Landschaften mit im Vordergrund sichtbaren Holzhäusern erwecken beim Betrachter den Eindruck als könnten diese Bilder auch beispielsweise im Salzkammergut entstanden sein. Im Gegensatz zu der Abwesenheit des Menschen in den Landschaftsbildern zeigen die Aktdarstellungen wohl proportionierte Frauenkörper aus verschiedenen Posen, Größen und Materialien. Sie präsentieren sich dem Betrachter hinter ornamentalem Hintergrund, welche in einigen Bildern als Teppich identifiziert werden kann. Ornamentale Strukturen sind in anderen Arbeiten auch kombiniert mit Landschaftsdarstellungen. Die Bilder in der Galerie 422 changieren zwischen Innen- und Außenperspektive, zwischen menschlicher An- und Abwesenheit und Nähe und Distanz.


[Quell: www. galerie422.at]

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last modified at 20.08.2015


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