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Vorstellung echot im Denken körperhaft.

Einladung: Vorstellung echot im Denken körperhaft. 2015

17.10.2015 - 25.10.2015

gottrekorder e.v., Graz / Österreich

Opening: friday 16.10.2015 / 18:00

Anthropological Raptus number 5/241
for gottrekorder e.v. Graz
A Vienna, 11.08. 2015

Imagination echoes in thinking corporeally.
Corporealized imagination as echo.

It appears as if in thinking there were a kind of agreement between imagination, or the imagination as a possessed delimitation of matter, and the space that envelops this matter.... The imagination is an adjustment of this enveloping matter. A making movable and a moving of these limits.
This agreement in thinking – imagination as possessed matter corresponding to space – envelops us as an enduring philosophical, anthropological phenomenon.
The imagination, which is a “having” of a body, has “had”, has possessed, this body, yet only in overlapping; in this exercise in which the agreement of matter, limitation and imagination meet in thinking.
For how else could thinking ever “have” access to imagination of body and matter save through “corporealization”, that is, by means of limitation and envelopment?
*
The overlapping is, aesthetically considered, a touching, borne beyond matter, into the realm of imagination, and so inextricably into the body. From this instant the imagination has “had” the body and retains and holds it before itself and in itself. Irreversible but movable within the limits that are thinking.
Just as breath supposedly first makes the nose to be a nose. Or as thinking is an echo of the ability to imagine in itself and out of the having, the “had” having and holding of something from the imagination. – Corporealized.
Just as thinking is a making movable and moving of what “adheres” to bodies. Corporealized. Your adjustable imagination.

*or [...] “This is the question of how mental activity has access to its feelings, so that phenomena that manifest expression in feeling signify mental activity as the phenomenon of a consciousness of mental activity. In other words, as the experience of this mental activity [...]” – R.G., Vom Medium zur Empfindung (i.e. From Medium to Feeling), 2013

Translated from the German by Jonathan Uhlaner
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Anthologischer Raptus Nummer 5/241
für gottrekorder e.v. Graz
A Wien, 11.08. 2015

Vorstellung echot im Denken körperhaft.
Vorstellung als Echo, körperhaft.

Es scheint so zu sein, als gäbe es im Denken eine Art Übereinkunft zwischen Vorstellungen beziehungsweise der Vorstellung als gehabte Begrenzung von Materie und dem Raum, der sie (diese Materie) umschliesst.
(...)
Die Vorstellung ist auch eine "Verstellung" dieser umschliessenden Materie. Ein
Verschiebbar-machen und Verschieben dieser Begrenzungen.
Diese Übereinkunft im Denken - Vorstellung als gehabte Materie verhält sich zu Raum - umschliesst auch uns als philosophisch anthropologisch, währendes Phänomen.
Die Vorstellung, die ein "Haben" von einem Körper ist, hat diesen Körper gehabt, allerdings nur in der Überschneidung; in dieser Übung die die Übereinkunft von Materie, Begrenzung und Vorstellung im Denken trifft.
Denn wie sollte sonst ein Denken jemals Zugang zur Vorstellung von Körper und Materie "haben", als über "Körperhaftes" - also mittels Begrenzung und Umschliessung?
*
Die Überschneidung ist - ästhetisch - eine Berührung, weitergetragen über die Materie hinaus, in den Vorstellungsraum hinein und damit untrennbar in den Körper hinein. Ab dem Moment hat die Vorstellung den Körper "gehabt" und (be-)hält ihn sich vor und in sich.
Irreversibel aber verschiebbar innerhalb der Grenzen, die das Denken sind.
So wie der Odem die Nase angeblich erst zur Nase macht. Oder ebenso:
Das Denken ein Echo der Vorstellungsbefähigung in sich und aus dem Haben, gehabt Haben und Halten von etwas in der Vorstellung heraus, ist. - Körperhaft.
Ebenso: Das Denken ein Verschiebbar-machen und Verschieben ist, dessen was den Körpern "anhaftet". Körperhaft. Ihre verstellbare Vorstellung.

*bzw. (...) "Es ist dies die Frage, wie die Geistestätigkeit Zugriff hat auf ihre Empfindungen, sodass Phänomene, wie sie der Ausdruck in der Empfindung manifestiert, die Geistestätigkeit als Phänomen eines Bewusstseins der Geistestätigkeit signifiziert. Mit anderen Worten, als Erleben dieser
Geistestätigkeit. (...)"

R.G. Vom Medium zur Empfindung, 2013

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