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What Some Girls Do For Money

Einladung: What Some Girls Do For Money. 2015

21.11.2015 - 02.01.2016

Kunstpavillon, Innsbruck / Österreich

What Some Girls Do for Money lotet die Tiefen zwischen medial produzierter Phantasie und Alltagsrealität aus, die der Titel andeutet. Dabei dient What Some Girls Do for Money als eine Art Slogan, der eine Vielfalt an Möglichkeiten und Deutungen zulässt.

An der Oberfläche spielt What Some Girls Do for Money auf die aufgesetzte Empörung diverser Boulevardzeitungen an, die voyeuristischen Bildern erst so richtig Raum geben. Das Begehren nach Luxus, Eleganz und Wohlstand, das mit diesen Phantasien erweckt wird, korreliert dabei mit dem Begehren nach einem besserem Leben, das die 'Girls' möglicherweise antreibt....

Der Wunsch nach Ausbruch aus vorgezeichneten Biographien, nach Überwindung von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen oder bestimmten Künstler(innen)klischees als auch die Hingabe an Hedonismus sind radikale Konzepte, die zwar als mediale Aufforderungen allgegenwärtig sind, aber keinesfalls ohne Widerstand zu verwirklichen sind.

Der weitere, lapidare und pragmatische Aspekt auf den der Titel verweist, ist die Ebene von konkreten Arbeitsbedingungen: Drecksarbeit, Routine, Plackerei, Jobben. Auch hier ist das Klischee – selbst wenn es oft im dokumentarischen Format übersetzt ist – eine Projektion, die hinterfragt werden will.


[Quelle: Einladung]

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last modified at 16.11.2015


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