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Luisa Kasalicky. Frontispiz Juxtaposition

Information: Luisa Kasalicky. Frontispiz Juxtaposition. 2013

20.06.2013 - 20.10.2013

Museum Moderner Kunst Kärnten, MMKK, Klagenfurt / Österreich

Luisa Kasalicky führt einen komplexen Diskurs, der die Malerei, ihre Rahmenbedingungen, Mittel und Möglichkeiten betrifft. Dabei agiert die Künstlerin mit plastisch-installativen Materialien situationsspezifisch im Raum. Sie baut und schichtet an Wänden und am Boden und erzeugt handwerklich „Bilder“, geometrisch-abstrakte Werke. Aus einfachen Bau- und Einrichtungsmaterialien entstehen assoziativ aufgeladene Assemblagen, die die Prinzipien der Malerei aufnehmen. Es handelt sich quasi um Malerei ohne zu malen.... Die banalen Materialien führen zu neuen und ungewöhnlichen ästhetischen Erfahrungen, die die klassischen Kategorien des bildnerischen Gestaltens wie auch die Bedeutungszuschreibungen der Gebrauchswaren aufheben, neue Definitionen einführen bzw. Verborgenes hervorkehren. In der Burgkapelle begegnet Luisa Kasalicky den barocken Fresken von Josef Ferdinand Fromiller, indem sie der illusionistischen Scheinmalerei ebenbürtige zeitgenössische Mittel entgegensetzt, die weitere Perspektiven erzeugen und die Blickführung bzw. Wahrnehmung – ebenso eloquent wie die Mittel des barocken Illusionismus – zu anderen Sichtweisen und Erkenntnissen umleiten. In einer multimedialen Installation, in theatralischer Inszenierung und performativer Komponente wird den BesucherInnen quasi eine Erzählung vorgestellt, die ganz neue Deutungen und Zusammenhänge herstellt. Dabei werden der Symbol- und Zeichencharakter sowie die jeweiligen Bedeutungszuschreibungen der einzelnen Gegenstandselemente in subjektiver Interpretation gedeutet. Das historische Werk und die aktuellen Arbeiten verbinden sich im Spiel mit den Konnotationen und Assoziationen zu einem völlig neuen Ergebnis in neuer inhaltlicher Aufladung. Hinzu kommt eine temporäre musikalische Performance von Siegfried Zaworka, deren Tonaufzeichnung das Werk als auditive Metaebene begleitet.

[Quelle: www.mmkk.at]

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