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Die Verlangsamung des Vergessens. Ein zeitgenössischer Diskurs zum Werk von Anton Lutz

Einladung: Die Verlangsamung des Vergessens. 2017

06.04.2017 - 10.05.2017

Oberösterreichischer Kunstverein, Linz / Österreich

Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 5. April 2017 um 20.30 Uhr

Ein Kooperationsprojekt mit der Kunstsammlung des Landes OÖ und der Vereinigung Kunstschaffender OÖ

Die Verlangsamung des Vergessens
ein zeitgenössischer Diskurs zum Werk von Anton Lutz

Die im Oberösterreichischen Kunstverein gezeigte Ausstellung zielt auf einen offenen Diskurs zwischen den Arbeiten des Künstlers Anton Lutz und solchen der Gegenwartskunst. Die Wahrnehmung eines Gegenübers wie auch eines Werkes findet immer im Einfluss des eigenen Erfahrungshintergrundes statt - Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, diese Wahrnehmung zu reflektieren....

In Christian Eders Malerei werden die Möglichkeiten zwischen unmittelbarer Figuration als Ausdruck eines Gedankens und der völligen Gedankenlosigkeit ausgelotet. Kontrolliertes Denken und Intuition, entwickelte Theorien und täglicher Irrtum, Vergangenheit und Gegenwart bilden das Spannungsfeld in Eders Malerei.

Einfluss auf Lorenz Estermanns Arbeit Casa Anton Lutz (2017) mögen Lutz´ Motive Sonnenblume, Disteln und Vogelbeeren in einer Vase (1958) und Mühle bei Sarmingstein (1944) genommen haben, welche Estermann als Favoriten in seiner Auseinandersetzung mit dem Werk des Künstlers erlebte. Die Farbgebung und Konstruktionsverschachtelung zeigen sich als prägende Spur beim Graben in der Geschichte.

Markus Anton Hubers Zugang zu Farbe und prägender Spur ist ein physiologisch gezeichneter. Hubers schematische Darstellung des Nervengeflechtes im Mittelhirn nimmt Bezug auf die medizinischen Erkenntnisse, welche die direkte Einflussnahme von Farbe auf das Bewusstsein und im weiteren auf die Psyche des Menschen bestätigen.

Kristyna Krabatschova erarbeitet durch wiederholtes Auftragen zarter Farbschichten in Tusche abstrakte Flächen, welche durch diese Schichtung Atmosphäre und Stimmung erzeugen, sogar neue Raumbefindlichkeiten provozieren.

Markus Riebe zeigt unter dem Titel 4 x 4 Augenblicke (Four times four moments) eine Sequenz von vier Lentikularbildern. Je nach Position im Raum werden Formen, Farben und Lichtsimulationen zur Wahrnehmung freigegeben. In der Vermischung von Vertrautem und Unvorhergesehenem wird die Bewegung im Raum zum Auslöser für Bildkombinationen.

[Quelle: www.ooekunstverein.at]

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last modified at 18.04.2017


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