Edition 13: Una Forza del Passato
04.07.2009 – 13.09.2009
Der Hangar-7 unternimmt mit der Schau “Una Forza del Passato” zum ersten Mal einen Streifzug durch die aktuelle italienische Kunstszene. Ausgehend von der Kunst- und Designmetropole Mailand erkundet die Ausstellung anhand von acht neuen künstlerischen Positionen zeitgenössische Zugänge zu Malerei und Zeichnung von Sizilien bis Südtirol.
Der Titel der Ausstellung ist ein lyrisches Zitat des Schriftstellers und Filmemachers Pier Paolo Pasolini. Malerei als „forza del passato“ (Kraft der Vergangenheit) beschwört den Mythos der Unsterblichkeit dieser Kunstform, die einem ständigen Wandel unterlegen ist. Dieser Wandel vollzieht sich in einem dialektischen Prozess, der sich durch neue Techniken, Motive, Themen und Künstlerpersönlichkeiten auf der einen Seite und durch den Rückgriff auf das Alte auf der anderen Seite manifestiert. Diese Gegensätze charakterisieren das zeitgenössische Kunstschaffen Italiens, wo Nord auf Süd, Industrie auf Ländlichkeit, Design auf Kitsch, Tradition auf den letzten Schrei trifft.
Gezeigt werden Arbeiten von: Gabriele Arruzzo (*1976), Alessandro Ceresoli (*1975), Valentina D’Amaro (*1966), Francesco De Grandi (*1968), Francesco Lauretta (*1964), Francesca Pizzo (*1981), Pietro Ruffo (*1978) und Sibylle Trafoier (*1977).
Kuratorin: Lioba Reddeker
