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24.01.2003 - Ausstellung
Hohe Institutskunst
Das Innsbrucker Institut für Kunstgeschichte ist das einzige im deutschsprachigen Raum mit eigener Kunstsammlung.


In England und den USA ist es keine Seltenheit, daß Universitäten und Colleges stolz auf die eigene Kunstsammlung verweisen. In Österreich klingt diese Einrichtung eher exotisch. Das Innsbrucker Institut für Kunstgeschichte ist das einzige Universitätsinstitut im deutschsprachigen Raum, das über eine eigene Kunstsammlung verfügt.

Rund 600 Originale kamen seit dem Zweiten Weltkrieg durch Künstler-Schenkungen wie durch Ankäufe in den Besitz des Instituts. Beginnend mit Egger-Lienz, sind fast alle wichtigen Tiroler Künstler wie Max Weiler, Markus Prachensky, Oswald Oberhuber, Eva Schlegel, Peter Kogler vertreten.

Den Grundstein der Sammlung legten einst die Kunsthistoriker Otto Lutterotti und Heinz Mackowitz mit ihren Einladungen an Künstler, ihre Arbeiten in den Instituts-Gängen zu zeigen. Ein ständiger Ausstellungsort fehlt allerdings bis heute. Umso spannender ist die aktuelle Präsentation "Zusammengetragen" in der RLB-Kunstbrücke in Innsbruck. Bis 1. März.



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