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Zuletzt aktualisiert: 08.04.2011 um 12:56 Uhr3 Kommentare

Universalmuseum bestürzt über Ai Weiwei-Festnahme

Ai Weiwei hatte zuletzt vor vier Jahren mit dem Universalmuseum Joanneum zusammengearbeitet, und auch für juni 2011 ist ein gemeinsames Projekt in Planung.

Foto © Scheriau/Sujet

Beim steirischen Universalmuseum Joanneum zeigte man sich bestürzt über die Verhaftung von Ai Weiwei, wie es am Freitag in einer Stellungnahme hieß. Man teile die Sorge über das Verschwinden des chinesischen Künstlers. "Wir hoffen, dass die internationalen Proteste das chinesische Regime zum Einlenken bewegen und die Freilassung Ais bewirken werden", so Intendant Peter Pakesch. Ai Weiwei hatte zuletzt vor vier Jahren mit dem Universalmuseum Joanneum zusammengearbeitet, und auch für juni 2011 ist ein gemeinsames Projekt in Planung.

Informationspolitik

Pakesch war auch angesichts der "dürftigen Informationspolitik erschrocken. Dass selbst Familienangehörige und Freunde nicht darüber in Kenntnis gesetzt werden, wo sich Ai aufhält, ist unfassbar." Im Rahmen der Ausstellung "China Welcomes You" 2007 im Kunsthaus Graz konnte man, dass die chinesische Kunst zu einem höchst bedeutenden Faktor im globalen Kunstgeschehen geworden ist. Ai Weiweis Beitrag zur China-Ausstellung sei eine Werkgruppe gewesen, die aktuelle Positionen des Minimalismus und der Konzeptkunst mit altem chinesischen Handwerk verbunden habe.

Für die Ausstellungen "Zeitenanfang" ab 21. Juni im Archäologiemuseum und "Vermessung der Welt" ab 10. Juni im Kunsthaus seien Projekte mit Ai Weiwei vorgesehen, so das Joanneum. In Kooperation mit der amerikanischen Medienkünstlerin Sharon Lockhart solle sich Ai Weiwei mit den ältesten menschlichen Artefakten Mitteleuropas auseinandersetzen und sie in den Kontext der historischen, technologischen und kulturellen Entwicklung der Menschheit stellen. "Wir hoffen sehr, dass diesem mutigen Denker und widerständischen Künstler nicht die Möglichkeit genommen wird, an solchen wichtigen Projekten zu arbeiten," sagte Pakesch.

Der chinesische Künstler hatte in der Steiermark zuletzt 2010 mit einer Aktion im Rahmen der "Regionale" für internationales Aufsehen und Diskussionen gesorgt: Auf den 2.995 Meter hohen Dachstein-Gipfel in der Obersteiermark war ein vier Tonnen schwerer Fels mittels Hubschrauber geflogen worden. Der Fels war aus der chinesischen Provinz Sichuan - wo er sich während des verheerenden Erdbebens 2008 gelöst hatte - nach Österreich gebracht worden.



3 Kommentare

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BetreuervomAMS am 08.04.2011, 17:42Kommentar melden

Eine tolle Sache!

Das sieht man einmal wieder wer unnötig in seinem Job ist und eingespart werden kann!
Diesen Komikern geht es immer noch zu gut!
Deshalb gehört der Personalkstand um 70 % gekürzt!
Da ist noch ordentlich Sparpoteniall vorhanden1

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Antwort von princeofbelair am 09.04.2011, 09:42Kommentar melden

dieses kommentar...

...versteh' ich nicht ganz. aber da du personalabbau von 70% forderst, nehme ich an, dass du - deinem usernamen nach zu urteilen - selbst um deinen job bangst. hoffe nur, du "betreust" niemanden in sachen rechtschreibung. aber vielleicht kannst du beim thema "nachtklub" eher hilfe leisten. dein chef braucht's ja.

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cyberparker am 08.04.2011, 15:48Kommentar melden

Der Pakesch is ja nur sauer....

weils den Weibel net in China verhaften. Des Ticket hätt da Pakesch scho no im Budget gehabt:) Aber die Chinesen nehmen eben nur echte Künstler und Kunstexperten und keine Medienkapserl......ggg

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