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Kunstberichte

Viennafair mit Unsicherheit

Aufzählung Kunstmesse in Wien hat heuer weniger Aussteller.

Wien. Mit Osteuropa, Performance-Nacht und einem Video-Schwerpunkt begegnet die Internationale Wiener Kunstmesse Viennafair in knapp zwei Monaten den "bis vor kurzem nicht allzu rosigen Vorzeichen: 2010 geht es am Kunstmarkt nicht gerade locker vom Hocker", blickte Matthias Limbeck, Geschäftsführer des Veranstalters Reed Exhibitions, auf den bisherigen internationalen Messereigen zurück. In Wien macht er von 6.bis 9. Mai Station und hüllt die Messe, sowie viele weitere Kunstinstitutionen der Stadt, wieder in zeitgenössisches Flair: 112 Galerien sind bis dato fix dabei.

Es werden etwas weniger Aussteller als in den Vorjahren (jeweils knapp über 120) sein, vor allem aus Deutschland hat die Teilnahme (von 27 im Vorjahr auf heuer 19) empfindlich nachgelassen. "Knapp 72 Prozent der Vorjahresteilnehmer sind wieder dabei", so Limbeck. "Wir setzen nun vermehrt auf Kooperationsstände mehrerer Galerien, um die Teilnahme zu erleichtern". Die größten Erleichterungen gibt es wie in den Vorjahren allerdings für Galerien aus Osteuropa über den Hauptsponsor Erste Bank, was heuer auch für eine etwas höhere Beteiligung aus diesen Ländern gesorgt hat: Polen ist erneut am stärksten, mit neun Galerien, vertreten, je fünf kommen aus Slowenien und Ungarn, je vier aus der Slowakei und Rumänien – erstmals auch zwei aus der Türkei.

Aus Österreich nehmen 43 Aussteller am Messe-Heimspiel teil, viele der Wiener sind zusätzlich mit ihren Galerieräumen in der Messe-Zeit auch beim departure-Programm "curated by" dabei.

Printausgabe vom Mittwoch, 10. März 2010
Online seit: Dienstag, 09. März 2010 16:55:00

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