12.09.2001 23:57:00 MEZ
Schlachthof St. Marx wird "alternatives Museumsquartier des 21. Jahrhunderts"
Startschuss für Projekt Rinderhalle, vorausgesetzt, sie wird nicht abgerissen

Wien - Kunstschaffende aller Sparten können ab sofort in den Schlachthof St. Marx in Wien-Landstrasse pilgern. Dort, in der denkmalgeschützten Rinderhalle, soll in einem gemeinsamen Projekt der Wiener SPÖ und der Wiener Grünen mit EU-Förderungsmitteln "ein offenes Zentrum für Technologie, Multimedia, Kultur und Bildung" entstehen, ein, so befindet der Klubobmann der Wiener Grünen, Christoph Chorherr, "alternatives Museumsquartier des 21. Jahrhunderts". Bei Führungen sollen interessierte Kulturschaffenden nun "eigene Ideen entwickeln", hieß es mittwochs in einer Aussendung der Rathauskorrespondenz.

Ziel des "Projekts Rinderhalle" sei "ein Nutzungsmix von Unternehmen und Institutionen im Technologie- bzw. kreativen Bereich (z.B. Multimedia) einerseits und Kunst- und Kulturinitiativen andererseits", heißt es im entsprechenden Programm. Es sollen sowohl fixe als auch temporäre Nutzungsmöglichkeiten kommerzieller und nicht-kommerzieller Akteure (Institutionen, Unternehmen, Bildungsinstitutionen) geschaffen werden.

Als Grundvoraussetzung für die Verwirklichung des im Mai präsentierten Projektes wird angegeben, dass "die Rinderhalle nicht abgerissen wird".
(APA)




Quelle: © derStandard.at