18.10.2001
20:00 MEZ
  Von Kunst-Kühen zu Kunst-Menschen
Das Salzburger "Stadtmenschen"-Projekt

  Salzburg - Das Ganze hieß "kunst+kuh" und sorgte im Sommer 2000 in der Mozartstadt für einiges Aufsehen: 150 von Künstlern unterschiedlich gestaltete Plastikrinder bevölkerten damals die Landeshauptstadt Salzburg.

Für Sommer 2002 ist nun ein Dacapo in Sicht: Das Nachfolgeprojekt widmet sich dem Menschen. Etwa 150 künstliche "Stadtmenschen" sollen künstlerisch gestaltet von Juli bis Mitte September die Stadt "bewohnen". Vorbild ist die Stuttgarter Aktion "Adam und Eva 2000".

Die Stadtregierung hat laut Initiator Dieter Wörndl bereits ihre Zustimmung gegeben. Und auch große Firmen hätten bereits zugesagt, einen oder mehrere Kunststoff-Rohlinge zum Stückpreis von 18.500 Schilling (1345 Euro) zu erwerben und von Künstlern bearbeiten zu lassen. Wörndl will beispielsweise berühmte Szenen aus Festspielaufführungen nachstellen oder die Puppen auch mit den O-Bussen mitfahren lassen.

Nach Abschluss des Projektes sollen die Kunst-Menschen unter den Hammer kommen. Den Reinerlös wird Wörndl dann karitativen Einrichtungen zur Verfügung stellen.
(neu/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 19. 10. 2001)

 

  Fotoarchiv aus der NS-Zeit entdeckt

 Unbekannte Meisterwerke oder simple Kopien?

 Museumsquartier

 Wilhelm Holzbauer erhält Großen Österreichischen Staatspreis

 Vorbereitungen auf die "kunst wien"

 Von Kunst-Kühen zu Kunst-Menschen

 "Brücke" nach Dresden

 Vorausscheidung in Multimedia-Kunst

 Athen erhält viele Flaniermeilen

19. bis 20. OKTOBER

 Tagung "Osterweiterung - Westerweiterung"

SONDERSEITE

 MuseumsQuartier

 Jüdisches Museum Berlin

 Ars Electronica 2001

 Wiener Architektur- Wettbewerbe

 Das KHM-Imperium

 Wiener Künstlerhaus

derZustand.at

 Guckhineinmuseum

Kalender

 KUNSTMESSEN 2001