| Salzburg - Das Ganze hieß
"kunst+kuh" und sorgte im Sommer 2000 in der Mozartstadt für einiges
Aufsehen: 150 von Künstlern unterschiedlich gestaltete Plastikrinder
bevölkerten damals die Landeshauptstadt Salzburg.
Für Sommer 2002 ist nun ein Dacapo in Sicht: Das Nachfolgeprojekt
widmet sich dem Menschen. Etwa 150 künstliche "Stadtmenschen" sollen
künstlerisch gestaltet von Juli bis Mitte September die Stadt
"bewohnen". Vorbild ist die Stuttgarter Aktion "Adam und Eva 2000".
Die Stadtregierung hat laut Initiator Dieter Wörndl bereits ihre
Zustimmung gegeben. Und auch große Firmen hätten bereits zugesagt,
einen oder mehrere Kunststoff-Rohlinge zum Stückpreis von 18.500
Schilling (1345 Euro) zu erwerben und von Künstlern bearbeiten zu
lassen. Wörndl will beispielsweise berühmte Szenen aus
Festspielaufführungen nachstellen oder die Puppen auch mit den
O-Bussen mitfahren lassen.
Nach Abschluss des Projektes sollen die Kunst-Menschen unter den
Hammer kommen. Den Reinerlös wird Wörndl dann karitativen
Einrichtungen zur Verfügung stellen. (neu/DER STANDARD,
Print-Ausgabe, 19. 10. 2001)
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