![]() LINK: http://www.poeter.at/ |
Die Aktion geht weiter
Am Freitag Nachmittag habe er an der Wiener Westeinfahrt drei Ortstafeln mit weißer Folie überklebt, auf der in derselben Schrift wie auf den originalen Tafeln die dreisprachige Ortsbezeichnung angebracht wurden sei, so der Künstler. "Bis Sonntag hingen sie jedenfalls", versichert siegl, der nach eigenen Angaben am Montag Vormittag an der Wiener Südeinfahrt weitere drei Tafeln überklebte und weitere Aktionen an den restlichen Einfahrten für den Verlauf der Woche ankündigte.
Schmunzeln an der 'Wiener Südeinfahrt
Für seine "wie immer unangemeldete" Aktion beruft sich siegl auf die in der
Verfassung verankerte Freiheit der Kunst. Bei seinen bisherigen 35
"Denkstationen" (dokumentiert unter http://www.poeter.at/) habe er noch nie Strafe oder
Entschädigungen gezahlt, so siegl, der u.a. für den schlagzeilenträchtigen
Auftritt des als Hitler kostümierten Schauspielers Hubsi Kramar am Opernball
2000 (mit-)verantwortlich war." siegl: "Ich nenne das Konfliktkunst, denn
meistens treibe ich damit Konflikte ins Lächerliche." Das funktioniere auch
diesmal so, meint siegl, der von positiven Reaktionen vorbeifahrender Autofahrer
berichtete, denen die neue Beschriftung ein Schmunzeln entlockt hätte. (APA)
Quelle: © derStandard.at