Madrid - Die Flaute in weiten Teilen der Wirtschaft hätte den Kunstmarkt größtenteils unberührt, meinten die Veranstalter der internationalen Kunstmesse ARCO in Madrid am Dienstag in ihrer Schlussbilanz: Der Aufwärtstrend des Vorjahres habe sich fortgesetzt. "Der Kunstmarkt erfreut sich bester Gesundheit", sagte die Direktorin, "das gilt besonders für die mittelgroßen und kleineren Galerien." Während der einwöchigen Messe seien mehr Kunstwerke als im vergangenen Jahr verkauft worden, die Zahl der Besucher sei um 13 Prozent auf 198.000 gestiegen.
Auf der Messe waren 261 Galerien aus 31 Ländern vertreten. Neben den Arbeiten
vieler junger Talente wurden auch Werke renommierter Künstler wie Pablo Picasso,
Salvador Dali, Joan Miro, Eduardo Chillida, Piet Mondrian, Yves Klein oder Max
Ernst angeboten. Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr moderne Kunst aus
Australien. Im kommenden Jahr wird das Schwergewicht auf Werken aus der Schweiz
liegen. (APA/dpa)
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derStandard.at