interaktive
objekte (1993-98)
kurzbeschreibung
“interaktive
objekte“ ist die sammelbezeichnung für eine reihe von möbelplastiken aus
stahlblech, die zwischen 1993 und 1998 entstanden sind. die oberfläche ist in
den meisten fällen unbehandelt. die schweissnähte sind
verschliffen.
von
möbelplastiken ist deshalb die rede, weil den objekten der verwendungszweck als
möbel implizit ist. explizit bezeugen diese plastiken den versuch, formale
antworten auf die physischen dimensionen des menschlichen körpers zu
finden.
damit
meine ich die auseinandersetzung mit grösse, gewicht, proportionen, stabilität,
gleichgewicht, kurz mit allen relevanten statischen und dynamischen
eigenschaften des menschlichen körpers.
die
interaktivität ist ein wichtiger aspekt dieser arbeit. die physische aktivität
des betrachters wird herausgefordert. er wird zur interaktion mit den objekten
eingeladen und wird so zum benutzer. dadurch wird das objekt zum
möbel.
diese
ambivalenz zwischen kunst- und gebrauchsgegenstand finde ich sehr interessant.
die arbeit ist auch als versuch zu verstehen, die grenzen von kunst und design
zu erforschen.
florian
macke, september 2002