15.01.2003 14:42
Aktivitäten der Kulturabteilung
Museum auf Abruf, Artothek und Fördergalerie beziehen ab 2005 gemeinsame
Räumlichkeiten
Wien - Ab Herbst 2005 sollen in der Nähe des Wiener
Rathauses die Aktivitäten der Kulturabteilung der Stadt Wien in der Bildenden
Kunst an einem Ort zusammengeführt werden. Die Wiener Artothek, die
Fördergalerie und die Galerie Museum auf Abruf werden gemeinsame Räumlichkeiten
beziehen, die derzeit adaptiert werden. Eine Änderung in diesem Zusammenhang
ergibt sich von selbst: "Das Museum auf Abruf wird dann wahrscheinlich anders
heißen - weil es ja nicht mehr auf Abruf ist", hieß es von Seiten der
Galerie.
Mit dem Abschluss der Ausstellung "Kunst aus dem Burgenland"
beendet das 1998 ins Leben gerufene Museum auf Abruf schon am 30. Jänner seine
Ausstellungstätigkeit in den gewohnten Räumen in der Makartgasse. Die
eingesparten Mietkosten sollen in die Adaptierung der neuen Räume fließen. In
der Zwischenzeit werden verschiedene Orte und Räumlichkeiten je nach Gelegenheit
bespielt, u. a. im ersten Halbjahr 2003 in der Alten Schiebekammer, in der Neuen
Hauptbibliothek am Urban-Loritz-Platz sowie im Ausland. Den Abschluss findet die
Ausstellungstätigkeit in der Makartgasse mit einem Konzert von Fritz Ostermayer
(30. 1., 19 Uhr).
In der Galerie "Museum auf Abruf" werden Werke aus dem
Sammlungsbestand der Stadt Wien gezeigt. Die Fördergalerie und die Artothek
siedeln derzeit im Kunstverein Alte Schmiede.
(APA)