27.06.2003 13:59
Rupertinum präsentiert Jean Dubuffet
Ausstellung mit rund 120 Arbeiten
Salzburg - Das Salzburger Rupertinum "Museum der Moderne
präsentiert vom 26. Juli bis 19. Oktober in Zusammenarbeit mit der Fondation
Dubuffet, Paris, und dem Solomon R. Guggenheim Museum New York das vielfältige
Schaffen Jean Dubuffets (1910 -1985). Die Schau gewährt mit rund 120 Arbeiten
Dubuffets (Papier, Gemälde und Skulpturen), darunter eine spektakuläre
Werkgruppe aus "Coucou Bazar", einen umfangreichen Überblick seiner komplexen
Untersuchungen zu einer Kunst außerhalb kultureller Mechanismen.
In
Zusammenarbeit mit zwei der wichtigsten Dubuffet-Sammlungen der Welt zielt die
Ausstellung darauf ab, anhand von Schlüsselwerken die für den Künstler
kennzeichnende Spannung zwischen Fiktion und Wirklichkeit, die sich aus der
Opposition zwischen Material und Abbild ergibt,
aufzuzeigen.
Innovativ, provokant und
revolutionär
Dubuffets Aussage "Kunst spricht zum Geist und nicht zu
den Augen" könnte der Leitspruch der Salzburger Präsentation sein, die von
Anfang der 1940er Jahre (als Dubuffet beginnt, mit - aus damaliger Sicht -
"kunstfremden" Materialien zu arbeiten) über den zeitlich längsten und
umfangreichsten Werkzyklus, Hourloupe (1962-1974), bis zu seinem Spätwerk in den
1980er Jahren führt. Innovativ, provokant und revolutionär prägt Jean Dubuffet
wie kein anderer französischer Künstler die zweite Hälfte des 20.
Jahrhunderts.
Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog in
deutscher und englischer Sprache mit einem Vorwort von Agnes Husslein und
Ignacio Vidarte und Beiträgen von Andreas Franzke, Frederic Jaeger, Caroline
Messensee und Thomas Messer. (APA)