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derStandard.at | Kultur | Bildende Kunst 
11.03.2004
19:46 MEZ
Fotografie-Preis für Aglaia Konrad

Vevey - Die in Brüssel lebende Österreicherin Aglaia Konrad hat den vierten Großen Preis der Fotografie der Schweizer Stadt Vevey erhalten. Zum Wettbewerb wurden laut Veranstalter die Rekordzahl von 400 Projekten aus 22 Ländern eingereicht. 20.000 Euro Preisgeld ermöglichen der Preisträgerin, ihr 1992 begonnenes Projekt "Wüstenstädte - Retake" fortzuführen. Dessen Gegenstand sind Wohnkomplexe, die in der Wüste um Kairo entstehen, um die wachsende Bevölkerung der ägyptischen Hauptstadt aufzunehmen.

Mit Naturalpreisen im Wert von 1.500 bis 10.000 Euro wurden Marie Taillefer (Paris), Andreas Gefeller, Nina Schmitz, Oliver Mauelshagen (alle Düsseldorf), Edgar Lissel, Ulrike Thiele (beide Hamburg), Ingar Krauss, Katja Eydel (beide Berlin) und als einzige Schweizerin Eva Lauterlein aus Vevey ausgezeichnet.

Werdegang

Aglaia Konrad, 1960 in Salzburg geboren, begann Mitte der achtziger Jahre ihre autodidaktische Auseinandersetzung mit Fotografie. Sie studierte von 1990 bis 1992 an der Jan van Eyck Akademie in Maastricht und arbeitete mehrere Jahre im Österreichischen Fotoarchiv im Museum Moderner Kunst in Wien. Zur Zeit lebt die Künstlerin in Brüssel.

Ausstellungen ihrer Arbeiten waren unter anderem bei der "documenta X" in Kassel, in Salzburg, Krems, Wien, Düsseldorf und Rotterdam zu sehen. Sie wurde u. a. mit dem "Otto Mauer-Preis" ausgezeichnet. (APA/sda)


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