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die juryentscheidung

Die prominent besetzte Jury (u.a. Klaus Steiner, Stadtplaner, Georg Schöllhammer, Herausgeber der Kunstzeitschrift "springerin", Christine König, Galeristin, Mia Zabelka, Komponistin & Performerin und Amina Handke, Künstlerin) kürte im Februar 04 aus 149 Einreichungen drei SiegerInnen-Projekte:

architektenSTRICH
Dirty Old Women
Microsonic Blow Up

Wir veröffentlichen hier die jeweilige Begründungen der Jury. Die Projektbeschreibungen der drei prämierten Arbeiten bitte aus dem submenü wählen.

architektenSTRICH
Jury:
Diese Projekt nimmt den ZuseherInnen die Schwellenangst vor der Architektur, macht eine private Dienstleistung öffentlich und spricht in seiner Unmittelbarkeit auch alle jene an, die bis dato nichts mit ArchitektInnen zu tun hatten. Mit dem Ergebnis kann ein jeder/eine jede etwas anfangen. Darüber hinaus ist der Zugang nicht gönnerhaft, sondern ein sehr offener.

Dirty Old Women
Jury:
Dieses Projekt bricht auf nicht youristische Weise ein Tabu: Sexualität im Alter. Durch die Sichtbar-Machung der Frauen rücken diese wieder ins gesellschaftliche Zentrum, ohne dem Jugendkult anheim zu fallen. Die Darstellung bzw. Selbstdarstellung der Frauen ist mutig, emanzipiert und gesellschaftspolitisch wichtig.

Microsonic Blow Up
Jury:
Ein interdisziplinäres Projekt, das innovative Technologien verwendet und mit einem performativen Aspekt verbindet. Was sonst hinter verschlossenen Türen stattfindet wird in den Öffentlichen Raum übertragen und kommentiert. Nicht der Öffentliche Raum wird überwacht, sondern die üblichen Schemata der Kontrollgesellschaft umgekehrt.

Wir freuen uns auf die Umsetzung der SiegerInnen-Projekte. Allerdings war es gar nicht einfach, unter den vielen Einreichungen auf teilweise extrem hohem Niveau, drei Projekte auszuwählen. Wir werden daher auch versuchen, einige Projekte an die Bezirke und deren Budgets weiterzugeben.

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