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“EU & YOU. Kunst der guten
Nachbarschaft” Im Zusammenhang mit der Erweiterung der Europäischen Union 2004 sollen an sieben ausgewählten Bahnhöfen in Österreich und den beitretenden Nachbarländern – Tschechische Republik, Slowakei, Ungarn und Slowenien – künstlerische Interventionen stattfinden, um in einer möglichst umfassenden Form auf die künstlerisch-kulturellen Aspekte der Erweiterung hinzuweisen und eine Auseinandersetzung mit dem europäischen Integrationsprozess über die politische und wirtschaftliche Dimension hinaus anzuregen. Ausstellungseröffnungen: 27. April 2004: Wien, Bratislava und Brno 28. April 2004: Graz und Szombathely 29. April 2004: Villach und Ljubljana Sonderfahrt: 28. April 2004: Sonderfahrt mit der Raaber Bahn von Wien Südbahnhof nach Szombathely Ausstellungsdauer: 27. April 2004 bis 31. Mai 2004 Kurator: Prof. Peter Weibel (CV pdf) EU-Info-Pavillon: Prof. Boris Podrecca (CV pdf) Durchführung des Projektes: KulturKontakt Austria im Auftrag des Bundeskanzleramtes, Staatssekretariat für Kunst und Medien. Projektpartner: Österreichische Bundesbahnen (Info pdf) Raaber-Ödenburg-Ebenfurter Eisenbahn AG (Info pdf) Ausstellungsorte • Wien Südbahnhof • Graz Hauptbahnhof • Villach Hauptbahnhof • Ljubljana Zelezniska postaja • Szombathely Palya Udvar • Bratislava hl. st. • Brno Zeleznicni stanice hl. n. Der Bahnhof als Ort der Sehnsucht Bahnhöfe sind Orte des Ankommens und des Abreisens, sind Orte der Bewegung und Veränderung; Bahnhöfe sind Knotenpunkte in einem Netzwerk von Linien und Verbindungen; Bahnhöfe sind öffentliche Orte. Was liegt also näher, als 7 Bahnhöfe in Österreich und seinen Nachbarländern auszuwählen, um hier mit einem Kunstevent ein Zeichen zu setzen. Bahnhöfe sind die idealen Ausstellungsorte für diese kulturellen “Nomaden der Nachbarschaft”. “Nomaden der Nachbarschaft” Die ausgewählten Künstler sind nicht beliebige Künstler dieser Länder (Slowenien, Ungarn, Slowakei, Tschechien und Österreich). Sie sind Künstlerinnen und Künstler, die schon lange als solche “Nomaden der Nachbarschaft” fungieren und einen starken Bezug zu diesen neuen Nachbarländern haben. Einige arbeiten schon seit langem in Wien, kehren aber immer wieder in ihre ursprüngliche Heimat zurück und umgekehrt leben auch österreichische Künstler in den Nachbarländern. Der kulturelle Dialog Es geht nicht darum, vorhandene Skulpturen oder Bilder einfach x-beliebig an x-beliebige Orte zu hängen oder zu stellen, sondern es geht darum, die Künstler einzuladen, aufgrund ihrer Erfahrung und Kenntnis des Themas “Nomaden der Nachbarschaft”, für die Bahnhöfe neue Kunstwerke zu entwerfen. Sie sollen auf den Ort eingehen als eine Art öffentlicher Intervention für den urbanen Raum Bahnhof. Ziel ist es, an diesen sieben Orten faktisch gleichzeitig sieben Ausstellungen zu eröffnen. Dieses Großprojekt soll dazu dienen, die Kunst der jeweiligen benachbarten Kulturen kennen zu lernen. Dabei geht es nicht nur darum, dass Österreich seine Nachbarn kennenlernt, sondern auch, dass Tschechien, Slowakei, Ungarn und Slowenien die Kunst ihrer Nachbarn kennenlernen. Es soll in der Tat ein gleichwertiger kultureller Dialog stattfinden. Ausstellende Künstlerinnen und Künstler: Slowenien: Marina Grzinic (Info pdf) Künstlergruppe IRWIN (Info pdf) Aina Smid (Info pdf) Ungarn: Márton Fernezelyi (Info pdf) Tibor Gáyor (Info pdf) Dóra Maurer (Info pdf) Zoltán Szegedy-Maszák (Info pdf) Slowakei: Erik Binder (Info pdf) Lucia Nimcová (Info pdf) Tschechische Republik: Ivan Kafka (Info pdf) Jiri Suruvka (Info pdf) Österreich: Eva Eszter Bodnár (Info pdf) Peter Pongratz (Info pdf) | |