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derStandard.at | Kultur | Bildende Kunst 
14. Mai 2007
15:23 MESZ
Foto: APA/echokom

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Ringturm hüllt sich in 4.000 Quadratmeter Kunst
Robert Hammerstiel macht aus dem 73 Meter hohen Gebäude zum "Turm des Lebens"

Wien - Der Maler Robert Hammerstiel (74) verhüllt ab Ende Mai den Wiener Ringturm - mit einem 4.000 Quadratmeter großen Gemälde. Für zehn Wochen wird der 73 Meter hohe Bau an der Ringstraße mit einer Netzfolie bedeckt. Diese zieren die Hammerstiel-Motive, welche die Stationen des Leben zeigen. Hierdurch solle der Ringturm zum "Turm des Lebens" werden, so der Künstler am Montag in einer Aussendung.

Der Bau wird erstmals von allen vier Seiten verhüllt. Eine Seite zeigt stilisierte Gestalten unter dem Leitgedanken "Kindheit", die weiteren die "Jugend", die "Familie" und das "Alter". Zeitgleich mit der Fertigstellung der "Fassadenmalerei" am 31. Mai wird im Wiener Künstlerhaus die Ausstellung "Hommagen" zum Werk Robert Hammerstiels eröffnet. Sein Monumentalwerk am Ringturm wird bis zum 15. August hängen.

Die Vienna Insurance Group setzt mit der Hammerstiel-Aktion bereits zum zweiten Mal auf eine Verhüllung ihres Konzernsitzes. Im Vorjahr war der Ringturm für einige Wochen an drei Seiten von einem Don-Giovanni-Sujet des Malers Christian Ludwig Attersee verdeckt. (APA)


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