Das Werk des 1950 in London geborenen Gormley, der zu den wichtigsten zeitgenössischen britischen Bildhauern zähle, konzentriere sich auf den menschlichen Körper, den er auf nachhaltige Weise als Thema der Bildhauerei wieder belebt habe, betonte die Jury. Eines seiner Hauptwerke ist die 1998 errichtete stählerne, engelhafte Monumentalskulptur "Angel of the North" mit 20 Metern Höhe und 54 Metern Spannweite, die auf einem Hügel in Gateshead im Nordosten Englands als "Landmarke" steht.
Am 17. Mai eröffnet in der Londoner Hayward Gallery die bislang größte Einzelausstellung des Künstlers, wie die Stiftung ankündigte. Die letzten musealen Ausstellungen Gormleys in Deutschland liegen bereits zehn Jahre zurück. Der Bildhauer hat auch mit einer Installation einen Innenhof des Jakob-Kaiser-Hauses des Bundestages in Berlin gestaltet. (APA/dpa)