Datenbank > Ausstellung / Veranstaltung > BATMAN vs. TOMAK

BATMAN vs. TOMAK

Einladung: BATMAN vs. TOMAK. 2014

20.07.2014 - 30.08.2014

Rudolf Budja Galerie, Artmosphere Galerien GmbH, Wien / Österreich, Salzburg / Österreich

BATMAN steht in erster Linie für SELBSTJUSTIZ; er hält sich für eine moralische Instanz. WAS IST MORAL? Moral gibt es nicht. Sie ist eine Erfindung.
In den Bildern „PHYSIK - POESIE", „JUDASKUSS", „ADAM und EVA" oder „NINJA-KANISTA" finden moralische Gegenüberstellungen statt. Was ist das Böse?

„Rüdiger Safranski hat versucht, dies für uns zu beantworten - und ist am Ende an der Realität und an Friedrich Nietzsche gescheitert. Moral ist eine Heuchelei der Gesellschaft, vor allem auch der KünstlerInnen.... In homöopathischen Dosen füttern sie das Kunstpublikum mit den gleichen Botschaften wie es ARD, ZDF und ORF – kurz die Medien tun. Selbst unser Gott kennt keine Moral. Er ist zornig, rachsüchtig und eifersüchtig. Sein Sohn hat möglicher Weise die Moral in die „westliche" Welt aus der Wüste mitgebracht - so hat sich sein Sohn für eine moralische Instanz gehalten. Solche Instanzen nagelt man in den meisten Fällen fest. Wie dieser Sohn haben alle BATMAN-Gegner (VILLAINS) Vorgeschichten. Sie machten eine Wandlung durch - eine Verwandlung - TRANSFORMATION. Sie stehen wieder auf.“
(Zitat TOMAK)

Diese Auferstehungen und Neuerfindungen sind grundsätzliche Themen von TOMAKs Kunst. Die Lust an Störung und Zerstörung und dadurch NEUSCHÖPFUNG ist jedem Kind in die Wiege gelegt. Was gibt es Schöneres als das Zerschlagen einer mühevoll gebauten Sandburg oder einer LEGO-Stadt? In diesem Moment der Zerschlagung/Neuordnung durch CHAOS lebt der Künstler auf. Die Ästhetik des Chaos, die ästhetische Störung der Ordnung ist TOMAKs Kunst. „Ich mache aus PHYSIK - POESIE.“ (Zitat TOMAK)
In der Installation GOTHAM ist dies augenscheinlich. Der Stadtplan von Gotham-City und die dazugehörenden/ungehörigen Anmerkungen des Künstlers, wo und wie man inversorisch einzugreifen hat, beschreiben diese Vorgehensweise am besten: Die Stadt als Organismus, der von einer Krankheit befallen ist, die es zu heilen gilt. „20 mit Benzin gefüllte Kanister können diesbezüglich einiges bewirken“, so TOMAK. Dies sind Eingriffe in eine mathematische Struktur, ähnlich wie der Mensch möglicherweise einen Eingriff in die Logik des Kosmos darstellt. Dieses Unlogische, das Chaos, stellt sich gegen eine Ordnung (Kosmos) und ruft selbst ernannte Ordungshüter auf den Plan - den Stadtplan.

FRISCH, AGGRESSIV, ROTZIG, FESCH, CHARMANT, ARROGANT, NONCHALANT, GEKONNT, ELEGANT, DURCHKOMPONIERT, KOMPRIMIERT sind jene Begriffe, die TOMAKs Arbeit steuern.

[Quelle: Einladung]

MEHR LESEN


alles anzeigen
alles schließen
+
Beteiligte
[1]

Kein Ergebnis

+
Archivalien
[1]

Kein Ergebnis

     

zuletzt geändert am 19.08.2014


Kunst- und Forschungsdatenbank - basis wien