• en
  • springerin 2/20. Come Together!

    Zeitschrift

    springerin 2/20. Come Together!

    springerin 2/20. Come Together! [Cover] 2020 (jpg)
    springerin 2/20. Come Together! [Cover] 2020 (pdf )

    978-3-9504623-7-1

    Herausgeberschaft: springerin. Hefte für Gegenwartskunst

    Erwähnung: Christa Benzer, Andreas Broeckmann, Bettina Brunner, Grégoire Chamayou, Christoph Chwatal, Antosea Darca, Anna Daucikova, Benjamin Dix, Jörn Ebner, Christian Egger, Nicoleta Esinencu, Patricia Grzonka, Ana Hoffner, Christian Höller, Jan Jelinek, Ada Karlbauer, Jens Kastner, Peter Kunitzky, Ewa Majewska, Joana Moll, Gislind Nabakowski, Lindsay Pollock, Martin Reiterer, Teresa Retzer, Stefan Römer, Anri Sala, Sabine Maria Schmidt, Mark J. Sedgwick, Jens Emil Sennewald, Joshua Simon, Stavros Stavrides, Carmela Thiele, Christina Thürmer-Rohr, Ovidiu Tichindeleanu, Francoise Vergès, Yvonne Volkart, Sabine Weier, Fani Zguro

    Umfangsangabe: [96] S. :zahlr. Ill // Abb.: Marina Naprushkina, Jetzt! Alles für Alle!, 2019, Courtesy: Marina Naprushkina // Fragen des Miteinanders bzw. von sozialer, kultureller und ethnischer Integration beherrschen seit geraumer Zeit den öffentlichen Diskurs. Der (meist einseitige) Tenor in dieser Debatte lautet, dass es diesbezüglich eine Bringschuld auf Seiten der neu Hinzukommenden gäbe – eine Pflicht zur Anpassung gegenüber dem mehrheitlich Vorherrschenden. Ausgegangen wird dabei meist von der anachronistischen Vorstellung, dass dieses Majoritäre und kulturell Dominante von einer gewissen Homogenität und Konsensualität geprägt ist. Was aber, wenn die Vielfalt der Lebensweisen und Identitätsausrichtungen dem prinzipiell zuwiderlaufen? Wenn in den integrativen Prozess unabdingbar eine Differenz eingeschrieben ist, die nicht einfach zum Verschwinden gebracht werden kann? Die Ausgabe "Come Together!" möchte diesen Fragen in anderen Bereichen als den bekannten gesellschaftlichen „Problemzonen“ nachgehen. Gibt es im Hinblick auf Inklusion und Miteinander im künstlerischen Feld Ansätze, die vielversprechender sind als das politisch gepredigte Assimilationsmodell? Können Strategien des „Commoning“, der instituierenden Schaffung von Gemeingütern, hier eine Hilfe sein? Oder sollte man sich, um eine effektive Einbeziehung oder ein wie immer geartetes „Wir“ zu generieren, eher an Avantgardepraktiken der radikalen Distanznahme und des Bruchs mit dem Gewohnten/Gewöhnlichen orientieren? Liegt der Schlüssel zum Integrativen womöglich in seinem genauen Gegenteil verborgen, der Akzeptanz des Disparaten und Disjunkten?

    [Quelle: https://www.springerin.at/]

    Dieses Objekt befindet sich im Archiv der basis wien [6.00.SPRIN.091]. Standort 1150 Wien. Kontakt: T +43 (0)1 5226795, office@basis-wien.at

    springerin 2/20. Come Together! [Cover] 2020 (jpg)
    springerin 2/20. Come Together! [Cover] 2020 (pdf )
    Verknüpfte Ausstellungen / Veranstaltungen

    Archivarische Verzeichnung: