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Verdichtete Stimmungen

Bilder aus den vergangenen zwei Jahren von Klaus Stephan zeigt derzeit die Innsbrucker Galerie Maier.

INNSBRUCK (schlo). Der Wiener Klaus Stephan ist Maler. Klassisches wie Landschaft, Figur und Stillleben ist sein Thema. Verkürzt zu Szenarien der Bedrohtheit, von Einsamkeit und Flucht. Denn Stephan ist nicht primär ein Geschichtenerzähler, sondern ein suggestiver Verdichter von Stimmungen. Das Produkt sind Bilder voller Spannung, Bilder, auf die es sich einzulassen gilt, die einen breiten Raum der Interpretation offen lassen.
Doch letztlich ist das Reale für den 38-Jährigen nur der Anlass zum Durchexerzieren malerischer Probleme. Etwa im Umgang mit der Farbe, die Klaus Stephan am liebsten monochrom und dumpf mag, indem er seine Rots, Blaus, Gelbs und Grüns mit einem Grau oder Beige zu einem poetischen Konglomerat vermischt.
2002-10-02 20:16:49