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23.07.2003 11:22

Sammlung Hahn nun komplett in Wien
Nach Fluxus und Nouveau Réalisme will das Wiener Museum moderner Kunst auch die Aktionismus- Sammlung vom Friedrichshof - Foto



Wien - Das Museum moderner Kunst (Mumok) hat um 800.000 Euro 44 Werke internationaler Kunst der 60er-und frühen 70er-Jahre aus der Sammlung Hahn erworben. Der Verbleib der Arbeiten, die sich großteils als Leihgaben im Mumok befinden, war aufgrund von Kaufinteressenten anderer Museen gefährdet gewesen. Die Sammlung Hahn (Fluxus und Nouveau Réalisme) ist nun vollständig in Wien: 1978 hatte Hertha Firnberg 400 Werke von Wolfgang Hahn, dem Chefrestaurator des Wallraff-Richartz-Museums in Köln, für das Mumok erworben.

Nächster Schritt in der Ankaufpolitik des Mumok ist der Erwerb der Sammlung Friedrichshof mit zahlreichen Archiv- und Dokumentationsmaterialien des Wiener Aktionismus, der zu einem permanent gezeigten Sammlungsschwerpunkt ausgebaut werden soll. Direktor Edelbert Köb gab bereits eine Absichtserklärung ab, das Kuratorium genehmigte den Ankauf. Über den Preis (rund eine Million Euro), der in Raten bezahlt werden soll, wird allerdings noch verhandelt. 2000 Fotos von Ludwig Hoffenreich gingen bereits in den Museumsbesitz über. (trenk/DER STANDARD, Printausgabe, 23.07.2003)


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