| KünstlerInnen im "quartier21" | |
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Im Rahmen des Künstlerstudio-Programms des Museumsquartiers waren seit vergangenem Herbst neun Stipendiaten zu Gast. Ab kommendem Mai werden es 15 weitere sein. |
Das Ziel des
"Artist-in-Residence"-Programmes ist es, vor allem durch aktive und
kontinuierliche Einbeziehung von internationalen Kulturschaffenden die
Rolle des Museumsquartiers als weltweit zehntgrößten zeitgenössischen
Kultur-Komplex mittel- und langfristig auszubauen. Dabei soll der internationale Kultur-Austausch gefördert werden.
Immerhin fanden seit der Eröffnung im September des Vorjahres im
"quartier21" insgesamt 148 Veranstaltungen statt. Eine kleine Auswahl von
drei Stipendiaten aus unterschiedlichen Bereichen zeigt jene Bandbreite,
die durch das Künstlerstudio-Programm ermöglicht wird. Mode von "Cosmic Wonder" Zu den ersten Gästen in den Künstlerstudios des "quartier21" zählten
die beiden japanischen Modedesignerinnen Miyako Nakagawa und Aya Tanizaki.
Sie waren im Oktober des Vorjahres für einen Monat in Wien zu Gast. Das Modelabel "Cosmic Wonder" präsentierte seine Kollektion im Vorjahr
während der Prêt-a-Porter-Modewoche in Paris. Teile der aktuellen
Winterkollektion "A shadow Necessary for Windows" wurden dann in Form
einer Performance und anschließend im "quartier21" als Installation im
"FOUND FOR YOU"-Moderaum im vergangenen Oktober gezeigt. Empfohlen wurden
die japanischen Designer von "Wendy & Jim". Dean Roberts, Musiker
Der neuseeländische Musiker, Komponist und Journalist Dean Roberts war
einer der ersten "Artist-in-Residence"-Stipendiaten. Von November des
Vorjahres bis vergangenen Jänner war er in Wien zu Gast und bewohnte eines
der Künstlerstudios. Roberts, Jahrgang 1975, studierte "Intermedia Arts" an der Universität
von Auckland, wo der Künstler auch lebt und arbeitet. Empfohlen wurde er
vom Wiener "institut5haus" (Werner Dafeldecker, Burkhard Stangl, Christof
Kurzmann) Konzert in "Electric Avenue" Roberts, der bereits während der letzten vier Jahre enge Kontakte zur
Wiener E-Musik-Szene hatte, präsentierte anlässlich seines
"quartier21"-Stipendiums bei einem Konzert in der "Electric Avenue" neue
Kompositionen. Seine während des Stipendiums entwickelte Arbeit soll noch heuer bei
mehreren Festivals in Europa aufgeführt werden. Künstlergruppe "finger" Die deutsche Produktionsgemeinschaft "finger" kam anlässlich der
Ausstellung "evolutionäre zellen - selbstbeauftragtes Gestalten
gesellschaftlicher Perspektiven" nach Wien. Zu sehen war die Schau, die ein alternatives Bild der Gesellschaft
zeigt, von 21. März bis 21. April dieses Jahres im "quartier21". Die
Gruppe, bestehend aus Martin Brandt, Florian Haas, Claudia Hummel und
Andreas Wolf, war von "Freiraum/transeuropa"-Kurator Vitus H. Weh
eingeladen worden. Sie hielt sich zwei Monate in Wien auf.
Dokumentation folgt Eine Dokumentation aller Künstler-Aktivitäten im Rahmen des
"quartier21"-Stipendiatenprogramms soll bis zum Ende dieses Jahres
vorliegen. | ||||