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23.01.2003 21:26

Grünes Licht für Christo
Verpackungskünstler darf nun definitiv 7.500 safrangelbe Stofftore in New Yorks Central Park aufstellen





New York - Verpackungskünstler Christo und seine Frau Jeanne-Claude dürfen 2005 den New Yorker Central Park gestalten. Die Stadt gab am Mittwoch ihre endgültige Zustimmung zu dem Projekt, bei dem zwei Wochen lang auf den Wegen im Park insgesamt 7.500 rund 4,80 Meter große safrangelbe Stofftore aufgestellt werden sollen.

Das Projekt, das den Titel "The Gates, Central Park, New York, 1979 to 2005" trägt, war 1981 abgelehnt worden. Ursprünglich waren auch doppelt so viele Tore geplant gewesen.

Proteste und Kosten

Umweltschützer erhoben weiterhin Protest. "Christos Projekt würde das Leben der Vögel und der anderen Tier im Park schwer beeinträchtigen", erklärte ein Sprecher der privaten Naturfreunde-Organisation Sierra Club. Der für New Yorks Parkanlagen zuständige Abteilungsleiter im Stadtrat, Adrian Benepe, sagte hingegen, nach der Stutzung des Projektes sei nicht mehr mit nennenswerten negativen Folgen für die Umwelt zu rechnen. Es solle im Februar und damit "während einer Ruhepause für die Pflanzen und Vögel" realisiert werden.

Das Künstlerpaar will selbst für die Kosten aufkommen, über deren Höhe jedoch zunächst keine Angaben gemacht wurden. "Wir können das nicht im Voraus sagen", erklärte Jeanne-Claude. "Es wird kosten, was immer es kosten muss." Die Finanzierung solle durch den Verkauf von Christo-Arbeiten aus den 50er und 60er Jahren gesichert werden.

In jedem Falle solle der Stadt eine Benutzergebühr von drei Millionen Dollar (2,8 Millionen Euro) gezahlt werden. New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg rechnet damit, dass durch das Großkunstwerk eine halbe Million Besucher angelockt werden, die in der Stadt etwa 70 bis 140 Millionen Dollar ausgeben werden. (APA/AP/dpa)


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