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derStandard.at | Kultur | Bildende Kunst 
24. Juli 2007
12:35 MESZ
Aufgabe für Lilli Hollein bei Architektur-Biennale
Von Ministerin Schmied zur Kommissärin für den österreichischen Beitrag ernannt: Präsentation der Architektengruppe "feld72"

Wien - Lilli Hollein ist zur Kommissärin für den österreichischen Beitrag zur 7. Internationalen Biennale für Architektur in Sao Paulo (Brasilien) ernannt worden. Die Kuratorin und Tochter des österreichischen Architekten Hans Hollein wird die junge Architektengruppe "feld72" präsentieren, die einen "charakteristischen Beitrag zur Erforschung urbaner Bedingungen" entwickeln werde, hieß es in einer Aussendung des Büros von Kulturministerin Claudia Schmied.

Die Gruppe "feld72" besteht aus Anne Cathrine Fleith, Michael Obrist, Mario Paintner, Richard Scheich und Peter Zoderer. Die Biennale, eine der weltweit wichtigsten Veranstaltungen für zeitgenössische Architektur, findet unter der generellen Thematik "Architecture, the Public and the Private" von 2. November bis 16. Dezember im Ciccillo-Matarazzo-Gebäude in Sao Paulo statt.

Lilli Hollein, Schwester von Museumschef Max Hollein, wurde 1972 in Wien geboren und studierte Industrial Design an der Universität für angewandte Kunst. Seit 1996 arbeitet sie als frei Journalistin, Design- und Architekturkritikerin für Tageszeitungen und Magazine sowie freie Redakteurin für die ORF-Kultur. Als Kuratorin hat sie zuletzt die Ausstellung "AustriArchitektur - sieben Debüts aus Österreich" verantwortet, die 2005 in Berlin und 2006 in Wien gezeigt wurde. (APA)


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