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derStandard.at | derStandard.at | Kultur | Bildende Kunst 
12. November 2008
14:39 MEZ
Ein Monumental-Helnwein für Wien
Arbeiten an Open-Air-Gemälde in der Wienzeile haben begonnen

Wien - Auf einer Feuermauer an der Linken Wienzeile in Wien-Mariahilf haben am Mittwoch die Arbeiten an der flächenmäßig größten Arbeit des österreichischen Künstlers Gottfried Helnwein begonnen.

Das Acrylbild, das von mehreren Malern direkt auf die Fassade aufgetragen wird, soll als Mahnmal vor dem drohenden Klimawandel dienen. Das genaue Sujet ist vorerst geheim und soll in den kommenden zwei bis drei Wochen langsam sichtbar werden.

Helnwein hat das über 300 Quadratmeter große Werk für den Klima- und Energiefonds entworfen und wird die Arbeiten, deren Dauer stark vom Wetter der kommenden Tage abhängig sind, selbst überwachen.

Helnwein stellt sich dabei laut Auskunft der Verantwortlichen in den Dienst der guten Sache und verzichtet dafür auf ein Honorar. Der Klima- und Energiefonds der Bundesregierung wurde im Juli 2007 gegründet. 500 Millionen Euro Fördervolumen stehen bis Ende 2010 für konkrete Impulse in der Klimapolitik und der Restrukturierung des nationalen Energiesystems zur Verfügung. (APA)

 

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