„Sie würde toben, wenn wir nicht bis zum Gehtnichtmehr die Festwochen feiern würden.“ Bei der Festwochen-Pressekonferenz Donnerstag gedachte Luc Bondy seiner Schauspieldirektorin Marie Zimmermann, die sich jüngst das Leben nahm. Ihr sind die heurigen Festwochen gewidmet, die von 11.5.–19.6. 41 Produktionen aus 20 Ländern bieten. Insgesamt gibt es 202 Vorstellungen.
Eröffnet wird mit Bobby McFerrin, Joe Zawinul, Hubert von Goisern, Luttenberger*Klug auf dem Rathausplatz (11.5., 21.20h). Das Schauspielprogramm bietet einen Shakespeare-Schwerpunkt, Bondy inszeniert „Lear“ mit Voss (Premiere: 30.Mai), Peter Zadek zeigt im Akzent „Was ihr wollt“. Das Musikprogramm beschäftigt sich mit Janacek, Patrice Chéreau präsentiert „Aus einem Totenhaus“, Ulrich Rasche die Installation „This is not a love song“. Insgesamt bieten die Festwochen drei Uraufführungen und sieben Neuinszenierungen. Der Vorverkauf beginnt am 28.4.; ? 589-22-22.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.04.2007)
Artikel drucken