Zu Ehren Rudolf Hradils
Salzburg (SN). Iris Andraschek ist die erste Begünstigte des „Rudolf-Hradil-Stipendiums“ für Grafik. Dies wurde am Montag in der Galerie im Traklhaus bekannt gegeben. Die offizielle Verleihung wird im Oktober 2009 erfolgen.
Dieses mit 5000 Euro dotierte Stipendium ist nach dem Maler und Grafiker Rudolf Hradil benannt. Dieser wurde 1925 in Salzburg geboren. Und nach Studien in Wien, bei Fernand Léger in Paris und an der Central School of Arts and Crafts in London lebte und arbeitete Rudolf Hradil bis zu seinem Tod 2007 in Salzburg. Er hinterließ ein bedeutendes grafisches Oeuvre von etwa 800 Tiefdrucken, Radierungen, Lithographien und Monotypien.
Das Grafikstipendium kam auf Initiative seiner Witwe Gundl Hradil zustande, es wurde vom „Erste Salzburger Sparkassen Kulturfonds“ heuer erstmals ausgelobt. Zusätzlich zur finanziellen Unterstützung wird der Stipendiatin ermöglicht, in der renommierten Grafischen Werkstatt im Traklhaus in Salzburg zu arbeiten.
Bewerben konnten sich Künstler aus Österreich und dem Ausland. Aus 33 Einreichungen (davon 17 aus Österreich) entschied die Jury einstimmig für Iris Andraschek. Diese habe vor allem in jüngsten Ausstellungen „hohe Kompetenz und Intelligenz im Einsatz grafischer Mittel“ sichtbar gemacht, erläuterten die Juroren Matthias Boeckl (Kunsthistoriker, Wien), Gunter Damisch (Maler und Grafiker, Wien) und Antonia Hoerschelmann (Kuratorin der Albertina, Wien).




















