» Hilfe» Zeitung» Anzeigenaufgabe » Newsletter » Abo
 
 
Nachrichten
Sport
Lifestyle
Video
Meinung
meinSalzburg
Motor
Immo
Karriere
Gastrojobs
Marktplatz
  • Map
  • Vollansicht
Kartendaten ©2011 - Nutzungsbedingungen
Karte
Satellit
  • Artikel

Ein Karneval im Ruinenfeld

Kunstverein. Im globalen Dorf finden sich Karnevalmasken aus Tobago samt ihrer Träger plötzlich in den Ruinen einer Belgrader Vorstadt.

Heinz Bayer salzburg (SN). Scotty, der berühmte Bordingenieur des Raumschiffs Enterprise, hat eine Art Berufskollegin.

Doch während Scotty bloß Menschen aus und in das berühmte Raumschiff beamte, transferiert Maja Vukoje mit Fotoapparat, Pinsel und strahlenden Farben ganze Kulturkreise von hier nach da.

Zum Beispiel die Träger von Karnevalmasken aus Tobago in die Ruinenlandschaft einer devastierten Vorstadt von Belgrad (Minotauri, Acryl, Quarzsand, Spray auf Leinwand, 220 mal 230 cm).

Im globalen Dorf sind die Grenzen fließend geworden, die Verwurzelung der lokalen Kultur oft nur mehr locker vorhanden. Was einerseits ein Gewinn und eine Bereicherung ist durch das Treffen auf Neues und Unbekanntes, kann andererseits zum Verlust der eigenen Identität führen. Maja Vukoje, 1969 in Düsseldorf geboren und in Belgrad aufgewachsen, stellt derzeit in den Räumen des Kunstvereins aus.

Vor allem ihre großformatigen, farbenprächtigen Bilder beeindrucken. Nicht nur durch ihre Ausdruckskraft, sondern auch durch die subtilen Botschaften. Das Fremdsein hat sie durch ihre persönliche Geschichte und ihren Migrationshintergrund erfahren.

Auf „Satelitas“ (Acryl, Spray, Gitter, Baumwolle, Plastik, Aluminium, Schilf, Glassteine, Zigarette, 200 mal 150 cm) wird die dritte Welt als Abfallkübel gezeigt. Menschen tragen Narrenkappen. Sie harren desillusioniert aus. Umgeben von Wegwerfprodukten, die aus der sogenannten ersten Welt stammen. Die pure Kraft der Bilder erschließt sich auf den ersten Blick. Die vielen Botschaften tun es nach und nach.

Der Begriff „große Kunst“ trifft im doppelten Sinn zu. Die Bilder haben Ausmaße bis zu acht mal drei Meter (Geak, Acyl, Papaier, Quarzsand auf Leinwand). In einer Serie kleinformatiger Zeichnungen reflektiert Vukoje humorvoll ihre Situation als Individuum, das manchmal zwischen allen Sesseln zu sitzen kommt.

Parallel zur Ausstellung von Maja Vukoje ist ein Videoprojekt („Giants and Mosquitos“) von Annja Krautgasser zu sehen. Es entstand in Zusammenarbeit mit Jugendlichen aus einer Roma-Siedlung in Italien.

In den Räumen der Initiative Architektur zeigt der Salzburger Fotograf Tom Beyr Bilder der lokalen Skateboard-Cummunity („Urban Symbiosis“) im architektonischen Umfeld der Landeshauptstadt. www.salzburger-kuntverein.at www.initiativearchitektur.at

Life / 06.05.2011 06.05.2011 / Print

 
  • Salzburg
  • Stadt Salzburg
  • Flachgau
  • Tennengau
  • Pongau
  • Pinzgau
  • Lungau
  • Wirtschaftsraum Salzburg
  • Nachrichten
  • Innenpolitik
  • Weltpolitik
  • Wirtschaft
  • Chronik
  • Kultur
  • Motor
  • 7 mal 24
  • Zeitung
  • Sport
  • Eishockey
  • T-Mobile-Liga
  • Fußall
  • Formel1
  • Motorsport
  • Tennis
  • US-Sports
  • Wintersport
  • Lifestyle
  • Leute
  • Gewinnspiele
  • Gesüleben
  • Kino
  • Reisen
  • Veranstaltungen
  • Horoskop
  • Sudoku
  • Video
  • SN aktuell
  • imBild
  • Audio
  • Meinung
  • SN Kommentare
  • Blogs
  • SN Debatte
  • Leserbriefe
  • MeinJung
  • Wizany
  • Lichtblicke
  • meinSalzburg
  • Mitglieder
  • Interessen
  • Fotoblogs
  • Salzburgwiki
  • Marktplatz
  • Karriere
  • Immobilien
  • Motor
  • Gastrojobs
  • Marktplatz
  • Partnerbörse
  • Gutscheine
  • Preisvergleich
  • SN-Service
  • Archiv
  • Abo
  • Anzeigenpreise
  • Online Werbung
  • Mediadaten
  • SN Saal
  • Wir über uns
  • Team
  • Salzburger Woche
  • Anzeigenpreise
  • Kontakt
  • Salzburger Fenster
  • Anzeigenpreise
  • Kontakt
  • Versionen
  • Mobil
  • iPhone
  • RSS Feed
  • SN auf Facebook
  • SN auf Twitter
Kontakt | Newsletter | Impressum | AGB | Hilfe
© 1997-2009 Salzburger Nachrichten Verlags GesmbH&CoKG
realisiert von conova communications