Feuerpolizeilicher Materialtest: Aussenhaut nur in Kombination mit Löschhilfe denkbar
Die vom Architektenduo Cook /Fournier geplante "Skin" soll nach außen leuchten und nach innen transparent erscheinen. Nach mehreren Materialstudien fand Anfang August ein Brandversuch der geplanten Acrylfassade statt, der die feuerpolizeiliche Machbarkeit der Fassade sicherstellen sollte. "In Kombination mit einer erweiterten automatischen Löschhilfe" sei das Material für den vorgesehenen Einsatz als äußere Fassadenverkleidung frei gegeben, so Rüsch. Unsicherheit gibt es allerdings noch immer hinsichtlich der Kosten: Sollten in der offiziellen Ausschreibung die Kosten zu hoch ausfallen, so habe man sich bereits Alternativen im Schichtaufbau einfallen lassen, die dann zum Zug kommen würden.
Das große Zittern bei den Aushubarbeiten
Die mit der Ausführungsplanung des Kunsthauses beauftragten Architekten von
"spacelab" und "Architectur Consult" sind nunmehr in ein gemeinsames Projektbüro
gegenüber der Baustelle eingezogen. Abgesehen von einer rund zweiwöchigen
Verzögerung liege man gut im Zeitplan, so Strobl. Ende September, bzw. Anfang
Oktober soll mit den Aushubarbeiten begonnen werden. Hier beginnt das nächste
große Zittern, weil man nicht ausschließen kann, dass nicht auch archäologische
Funde gemacht werden, die eine Verzögerung mit sich ziehen könnten. (APA)
Quelle: © derStandard.at