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19.12.2002 12:30

Biennale Venedig 2003: Kasper König zum Österreich-Kommissär ernannt
Direktor des Museums Ludwig in Köln





Wien - Der Direktor des Museums Ludwig in Köln Kasper König ist der neue Österreich-Kommissär der Biennale Venedig für das Jahr 2003. Mit König konnte ein Kurator gewonnen werden, der "zu den markantesten Persönlichkeiten des internationalen Kunstbetriebes zählt", so Kunststaatssekretär Franz Morak (V) in einer Aussendung am Donnerstag. König wird sein Programm im Jänner präsentieren. Für den Österreichbeitrag steht ein Budget von 300.000 Euro zur Verfügung.

Zuwendung zur österreichischen Kunstproduktion

König hat neben zahlreichen internationalen Ausstellungen in Österreich u. a. die Ausstellung "Der Zerbrochene Spiegel" (1993) und die Abschlussausstellung der Akademie der bildenden Künste (2000) in Wien kuratiert.

Seine dezidierte Zuwendung zur österreichischen Kunstproduktion lasse sich auch daran ablesen, dass er Franz West, Peter Weibel und Heimo Zobernig an die Städelschule nach Frankfurt holte, so die Aussendung. Weiters habe König in seine Ausstellungsprojekte zahlreiche österreichische Künstler wie Franz West, Elke Krystufek oder die Künstlergruppe Gelatin integriert.

Kasper König wurde 1943 in Mettingen (Westfalen) geboren. Der Gründungsdirektor der Ausstellungshalle Portikus war langjähriger Rektor der Städelschule in Frankfurt und ist seit November 2000 Direktor des Museums Ludwig in Köln.

Die Kunst-Biennale Venedig ist von 15. Juni bis 2. November 2003 für das Publikum geöffnet. Direktor Francesco Bonami gab "Träume und Konflikte - Die Diktatur des Betrachters" als Thema vor. (APA)


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