text breit  text schmal  
drucken 

derStandard.at | Kultur | Bildende Kunst 
28. September 2005
21:42 MESZ
Fundraising fürs Künstlerhaus
Wirtschaftsinitiative WINK übt sich in Optimismus

Wien - Das Wiener Künstlerhaus muss dringend saniert werden. Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SP) will aber nur dann ein Drittel der benötigten zehn Millionen Euro zur Verfügung stellen, wenn sich auch der Bund mit einem Drittel beteiligt. Kunststaatssekretär Franz Morak (VP) sieht dazu aber keine Veranlassung.

Die Wirtschaftsinitiative Neues Künstlerhaus (WINK) übt sich dennoch in Optimismus - und setzt diverse Maßnahmen, um ein Drittel der Kosten aufzubringen. Am 29. September zum Beispiel findet eine Fundraisinggala mit begleitender Kunstauktion statt. In Kooperation mit dem Dorotheum werden 41 Kunstwerke versteigert, die von den renommiertesten Mitgliedern der Künstlerhausgesellschaft und dem Hause nahe stehenden Künstlern zur Verfügung gestellt wurden - zu Rufpreisen von 600 Euro für Erich Lessings Staatsvertragsbalkon-Foto über 5000 Euro für eine Acryl-auf-Jute-Arbeit von Hermann Nitsch bis zu 9000 Euro für einen Bronzeguss von Sven Boltenstern. (kron/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 29.9.2005)


© 2005 derStandard.at - Alle Rechte vorbehalten.
Nutzung ausschließlich für den privaten Eigenbedarf. Eine Weiterverwendung und Reproduktion über den persönlichen Gebrauch hinaus ist nicht gestattet.