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Kunstberichte

Designpreis fördert Jugend

Aufzählung Adolf Loos Staatspreis Design 2007 fördert auch gezielt den Nachwuchs.

Wien. Eine Reihe von Neuerungen bringt der zum vierten Mal ausgeschriebene Adolf Loos Staatspreis Design im heurigen Jahr: Neben einer erhöhten Gesamtdotation von insgesamt 40.000 Euro gibt es nun einen dritten Staatspreis, erstmals zwei Sonderpreise für Studierende sowie einen Designauftrag für ein Kunstsparbuch der Raiffeisenbank.

Bis Ende April können serienmäßig hergestellte und am Markt erhältliche Produkte aus den Bereichen Konsumgüter und Investitionsgüter für den Preis eingereicht werden.

Designförderung sei für Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (ÖVP) ein "persönliches Anliegen, da Design nicht nur ein strategisches Marktkommunikationsmittel ist und als Wettbewerbs- und Standortfaktor gilt, sondern auch zur kulturellen Identität des Landes beiträgt", sagte Botschafter Martin Eichtinger, Generalsekretär des Wirtschaftsministeriums, bei einer Pressekonferenz am Freitag. Ein Drittel neu gegründeter Design-Unternehmen hätte anfangs keinen einzigen Mitarbeiter, was die Situation der Berufsgruppe stark widerspiegle.

Die "Belebung innovativen Designs" möchte Helmut Wohnout, Leiter der Kunstsektion, die vom Bundeskanzleramt in das neue Ministerium für Unterricht und Kunst übersiedelt, mit dem Preis für Experimentelles Design vorantreiben.

Preis für Experimente

Ab heuer vergibt das Wirtschaftsministerium in Kooperation mit der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien drei mit je 7.000 Euro dotierte Adolf Loos Staatspreise Design. Ausgezeichnet werden damit Produkte aus den Kategorien Konsumbeziehungsweise Investitionsgüter sowie räumliche Gestaltung. Der Förderungspreis für Experimentelles Design beträgt 5.500 Euro.

http://www.designaustria.at

Freitag, 16. Februar 2007


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