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| Wien |
| ‹Robert Smithson, Filme Texte Zeichnungen› in der Kunsthalle im
Museumsquartier in Wien von Doris Berger |
| ‹Sobald wir eine Ordnung in unserem Bewusstsein fixiert haben, verliert sie sich auch schon im Nirgendwo.› So Robert Smithson, für welchen Ordnungen nur Sinn zu machen scheinen, wenn sie gebrochen werden können. Sein Kunstverständnis wird geprägt durch ein dialektisches Denken, das sich jedoch nicht auf eine Schwarzweissmalerei begrenzt. Denn ‹dichter Dschungel, ziellose Wege, geheime Gänge, untergegangene Städte breiten sich in unserer Wahrnehmung aus› (Smithson) |
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Das Denken folgt also nicht
geraden Linien, sondern verzweigt sich ohne Ende in ungeahnten Bahnen.
Robert Smithsons Arbeitsweise folgt unterschiedlichen Praxen. Zunächst
begann er Mitte der sechziger Jahre Texte in Kunstzeitschriften zu
veröffentlichen. Seine Schreibweise verabschiedete sich von einer
abgeschlossenen Textstruktur, indem er Abbildungen, wissenschaftliche wie
literarische Textzitate gleichwertig behandelte. Somit können Querverweise
zwischen unterschiedlichen Feldern gezogen werden, ein Vorreiter des
Hypertextes also, auch wenn noch nicht auf elektronischem Wege.
Bis 25.2.2001 |
| Copyright by Kunst-Bulletin Schweiz
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Links | ||
| Ausgabe: | 01 / 2001 | |
| Ausstellung: | ( - ) | |
| Institution: | () | |
| Autor/in: | Doris Berger | |
| Künstler/in: | Robert Smithson | |