| Österr. Museumspreis an Sammlung Essl | ||||
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Die Sammlung
Essl ist Träger des Österreichischen Museumspreises 2000.
Kulturministerin Elisabeth Gehrer (V) wird die Auszeichnung für die
besonderen Leistungen eines individuellen Museums am kommenden Mittwoch
(5. Dezember) im Museum "Kunst der Gegenwart" in Klosterneuburg verleihen.
"Gerade in einer Zeit, wo sehr viele Museen eröffnet werden, bin ich sehr stolz, diesen Preis entgegennehmen zu dürfen. Er zeigt mir, dass wir mit der Sammlung Essl auf dem richtigen Weg sind und dass es wichtig ist, zeitgenössische Kunst nicht nur zu sammeln und zu zeigen, sondern auch den Leuten den Zugang zu erleichtern", sagte Karlheinz Essl im Vorfeld des Festaktes. Förderer der Gegenwartskunst Wie seitens des Hauses festgehalten wurde, wird damit das Engagement des Sammlers, Erbauers und Betreibers Karlheinz Essl als Förderer der österreichischen Gegenwartskunst gewürdigt. Andererseits werde aber auch die Sammlung an sich hervorgehoben, die kunsthistorisch von großer Bedeutung sei und eine wertvolle Ergänzung zu staatlichen Bemühungen im Bereich moderner Kunst darstelle. "Der Museumspreis würdigt die mit großem Einsatz, Idealismus und Sachkenntnis geleistete Aufbauarbeit in den musealen Institutionen", wird Gehrer zitiert. "Raumfigur für Kunst" Mit dem Bau hat Heinz Tesar eine "Raumfigur für die Kunst" geschaffen, wie der Architekt bei der Eröffnung im November 1999 sein Verständnis des Auftrages erläuterte. Von Tageslicht durchflutete Räume, ein großer Saal mit einer wellenförmigen Decke und Rotunde bieten einen kongenialen Rahmen zur Präsentation zeitgenössischer Kunst. Das "lebendige" Museumskonzept rund um Dauer- und viel beachtete Wechselausstellungen umfasst verschiedenste Formen der Kunstvermittlung: u.a. Spezialführungen, Künstlergespräche, Workshops für Kinder, Musikevents und die monatliche Reihe "emerging artists" im Depot der Sammlung. Innenhof, Restaurant mit Terrasse - und Blick auf das Chorherrenstift, Bibliothek und Bookshop schaffen eine angenehme Atmosphäre. "Besitz bedeutet Verantwortung "Besitz bedeutet Verantwortung", erläuterte Essl 1999 religiös-ethische Überlegungen zum "Warum" des Museumsbaues. Das Sammlerehepaar Karlheinz und Agnes Essl hat sich 1959 in New York kennen gelernt und damals mit dem "Bazillus Kunst infiziert". Nachdem die seit Anfang der neunziger Jahre auch um internationale zeitgenössische Kunstwerke erweiterte Sammlung stark expandierte, wurde 1995 eine Stiftung mit professionellem Kunstmanagement gegründet und in der Folge das Museum mit eigenem Vermögen errichtet. | |||
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