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derStandard.at | Kultur | Bildende Kunst 
30. Dezember 2004
12:04 MEZ
Salzburg: RH-Prüfung für Museum der Moderne
Auf Auftrag der FPÖ

Salzburg - Eines der meistdiskutierten Museumsprojekte Salzburgs, das Museum der Moderne, wird jetzt vom Landesrechnungshof genau überprüft; einen entsprechenden Prüfauftrag hat die FPÖ erteilt. Unter die Lupe genommen werden sollen die Errichtung des Museums der Moderne am Mönchsberg und die Geschäftsführung, teilte FPÖ-Landesparteiobmann Karl Schnell am Donnerstag via Aussendung mit.

"Nicht Halt machen"

"Der Verlauf der Bauarbeiten sorgte für Gesprächsstoff, aber auch die Personalpolitik der Geschäftsführung sorgte immer wieder für Diskussionen. Durch den Prüfauftrag besteht die Chance, einen Schlussstrich unter die Diskussionen zu ziehen", behauptet Schnell. Geschäftsführerin Agnes Husslein habe immer wieder die Effizienz unter ihrer Führung hervorgehoben, die FPÖ wolle im Gegenzug "auch vor exakten Kontrollen in den Museen nicht Halt machen".

Die Prüfung soll auch Klarheit über den Einsatz der Personalressourcen bringen. Schnell stimme es "bedenklich, wenn beispielsweise die Verweildauer der Mitarbeiter im Sekretariat durchschnittlich neun Monate beträgt oder im Marketingbereich zehn Monate. Bei einer so kurzen Verweildauer ist es fraglich, ob die Mitarbeiter wirklich effizient eingesetzt werden können. Ein Mitarbeiter ist bei dieser kurzen Verweildauer eigentlich wieder schon weg, bevor er nach der Einschulungsphase seine volle Tätigkeit entfalten kann". Die Verweildauer der Mitarbeiter basiere auf einer von der FPÖ initiierten Anfragebeantwortung. (APA)


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