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Sotheby's bläst Millionen-Auktion ab

28.10.2008 | 12:01 |  (DiePresse.com)

Ein auf 30 Millionen Dollar geschätztes Picasso-Gemälde hätte versteigert werden sollen. Die Absage habe private Gründe, heißt es aus dem Auktionshaus. Oder ist doch die Finanzkrise schuld?

Die Finanzkrise könnte nun auch den Kunstmarkt erreicht haben: Das Auktionshaus Sotheby's hat die Versteigerung eines kubistischen Picasso-Gemäldes wenige Tage vor der geplanten Versteigerung abgesagt, berichtet die "New York Times". "Arlequin" von 1909 wird auf mehr als 30 Millionen Dollar (24,1 Mio. Euro) geschätzt. Der Co-Chef der Sotheby's-Abteilung für impressionistische und moderne Kunst, David Norman, sagte der Zeitung jedoch, der Rückzug habe "private Gründe". Der Verkäufer habe entschieden, die Auktion des Gemäldes abzublasen.

Ein möglicher Grund für den Rückzug des Bildes könnte die Finanzkrise sein, so die "New York Times". Wegen Befürchtungen, dem Kunstmarkt könne ein ähnliche Krise bevorstehen wie den Finanzmärkten, habe es schon seit einiger Zeit Gerüchte über einen solchen Schritt gegeben.

 


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