Schau in Wien verbindet Kunst und Architektur
In der Ausstellung werden in vielfältiger Weise Kunst und Architektur einander gegenübergestellt oder miteinander verbunden. Die Bandbreite reicht dabei von der „Blobwall“ des US-Architekten Greg Lynn bis zur Installation „Antonin Artaud und die Pest“ des Deutschen John Bock.
Architektur habe eine Veränderung in Funktion, Status und Rezeption erfahren, lautet die Ausgangsthese der Ausstellung. Diese Verschiebung resultiert nicht ausschließlich aus der Kunst, sondern vielmehr zeichnet sie die Verfahrensweisen und Produktionsbedingungen einer zeitgenössischen „visuellen Industrie“ nach. Die in diesem Zusammenhang entstehenden Objekte - die „Transitory Objects“ eben - repräsentieren das zwiespältige Verhältnis zwischen Kunst und Baukunst. Die „Blobwall“ von Greg Lynn und PANELITE etwa besteht aus formal identischen Kunststoff-Teilen in sechs verschiedenen Blau-Tönen, die quasi als Neudefinition des Ziegelsteins einem Basiselement der Architektur einen neuen Kontext geben.
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