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| Wien |
| Christian Hutzinger in der Kerstin Engholm
Galerie von Maren Lübbke |
| Christian Hutzinger (*1966) hat in seiner abstrakten Malerei in den letzten Jahren eine Bildsprache entwickelt, die einerseits ein formal strenges Konzept erkennen lässt, mit der er jedoch andererseits ganz individuelle Erfahrungen zu vermitteln sucht. |
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Ein Element, das in der
Malerei von Christian Hutzinger immer wieder auftaucht und das
gewissermassen stilprägend für seine Arbeit ist, sind die ‹Kapseln›, die –
ohne dass sie einander berühren – im freien Fall den leeren Bildraum
hinunterpurzeln. Hutzinger nennt diese Kapseln, die in den letzten Jahren
nur minimale Veränderungen in der Form durchlebt haben, ‹Behältnisse für
Geschichten›. Es ist erstaunlich, dass diese amorphen, körperlosen Formen,
die in keiner räumlichen Ordnung situiert sind, so viel Erzählkraft
entwickeln können. Das mag zum einen daran liegen, dass schon allein die
Palette der Farben, die Hutzinger für seine Bildarbeit gewählt hat, einen
weiten Assoziationsrahmen öffnet. Die ausschliessliche Verwendung von
Pastellfarben – eine antiakademische Entscheidung, so Hutzinger – ist
gewissermassen stillos, befreit von kunsthistorischen Zuordnungen und
setzt andere Dynamiken der Rezeption frei: spielerische Naivität und
Unbefangenheit. Damit ist für die Malerei schon mal viel
gewonnen. Bis 21.10.2000 |
| Copyright by Kunst-Bulletin Schweiz
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Links | ||
| Ausgabe: | 10 / 2000 | |
| Ausstellung: | ( - ) | |
| Institution: | K. Engholm Galerie (Wien) | |
| Autor/in: | Maren Lübbke | |
| Künstler/in: | Christian Hutzinger | |