VENEDIG (SN, APA). Nachdem der französische Industriemagnat und Kunstsammler François Pinault vor zwei Jahren den Palazzo Grassi gekauft hatte, bekam er jetzt auch den Zuschlag für die "Punta Dogana", den alten Sitz der venezianischen Zollbehörde. Hier will Pinault nach aufwändigen Renovierungen im Juni 2009 ein Museum für zeitgenössische Kunst eröffnen, in dem Werke aus seiner eigenen Sammlung gezeigt werden. Mitstreiter um die "Punta Dogana" war die Stiftung Solomon R. Guggenheim.
Pinault habe, gab die Stadtverwaltung bekannt, letztlich deswegen überzeugt, weil er eine Liste mit 141 Exponaten vorgelegt habe, die er in dem neuen Museum am Canal Grande zeigen wolle, darunter Werke von Keith Haring, Alighiero Boetti und Mario Merz. Der französische Milliardär werde das alte Zollgebäude auf eigene Kosten renovieren, berichtete die Zeitung "La Repubblica" am Freitag.





